Stadtrat gab grünes Licht

Rosenheim will Klassenzimmer mit Luftreinigungsgeräten ausstatten

Klassenzimmer
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Rosenheim - Nach dem Vorstoß der Stadtratsfraktion der Grünen und ÖDP will die Stadt Rosenheim für Klassenzimmer Luftreinigungsgeräte beschaffen.

In seiner Sitzung vom 26. November gab der Rosenheimer Stadtrat einstimmig grünes Licht, Luftreinigungsgeräte für einzelne Klassenzimmer an Schulen anzuschaffen. Das Gremium schloss sich damit einem Antrag der Stadtratsfraktion der Grünen und der ÖDP an.


Luftreinigungsgeräte für Rosenheimer Klassenzimmer

Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Schulbetrieb abzumildern, prüft die Verwaltung bereits seit einigen Wochen die Möglichkeiten, die Lüftung von Klassenzimmern technisch besser zu unterstützen. Im Oktober 2020 legte die Bayerische Staatsregierung hierzu verschiedene Förderprogramme auf. Auf diese bezieht sich auch der Antrag von Grünen und ÖDP.


Etwa 550 Klassenzimmer fallen in Rosenheim unter die Sachaufwandsträgerschaft der Stadt. Die Förderrichtlinie beschränkt die Förderfähigkeit für Luftreinigungsgeräte jedoch auf Räume, die nicht ausreichend durch gezieltes Fensteröffnen oder durch eine raumlufttechnische Anlage gelüftet werden können. Dies sind nach aktuellem Stand der Prüfung an den Rosenheimer Schulen insgesamt etwa zehn Räume.

Rund 35.000 Euro Kosten

Die Kosten für Luftreinigungsgeräte, die den technischen Anforderungen genügen, liegen aktuell bei etwa 3.500 bis 4.200 Euro pro Gerät. Die Förderung ist auf 3.500 Euro begrenzt. Für die Beschaffung von zehn Geräten fallen somit Kosten in Höhe von etwa 35.000 bis 42.000 Euro an. Die Verwaltung schlug vor, die Geräte trotz des verbleibenden Kostenanteils von bis zu 7.000 Euro für die Stadt zu beschaffen.

Auch die Beschaffung von CO2-Sensoren ist förderfähig. Hierfür beträgt die Förderung durch den Freistaat pro Schüler 7,27 Euro als Festbetrag. Auf die Stadt Rosenheim entfällt somit ein Betrag von maximal 54.168,77 Euro. Für CO2-Sensoren gibt es laut Verwaltung unterschiedliche Modelle, unter anderem auch ein System der Komro. Die geschätzten Kosten pro Stück liegen bei etwa 150 Euro, wobei laut Verwaltung eine genaue Preisangabe erst möglich sei, wenn das Angebot eingeholt wurde. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 83.000 Euro für die Ausstattung von allen Klassenzimmern, Fachräumen und Lehrerzimmern. Der Eigenanteil der Stadt Rosenheim liege somit bei rund 30.000 Euro. Auch dieser Anschaffung stimmte das Gremium einstimmig zu.

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