Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Für beliebte Kompositionen geehrt

Musiker und Komponist Hans Berger aus dem Inntal erhält den Preis der Bayerischen Volksstiftung

Bei der Preisverleihung durch den Präsidenten der „Bayerischen Volksstiftung“ Florian Besold (links) war der geehrte Hans Berger sichtlich gerührt.
+
Bei der Preisverleihung durch den Präsidenten der „Bayerischen Volksstiftung“ Florian Besold (links) war der geehrte Hans Berger sichtlich gerührt.

Endlich war es soweit: Hans Berger durfte erstmals wieder mit Frauen- und Männerdreigesängen sowie mit seinem Ensemble vor Publikum auftreten. Eigentlich wäre das Programm „Almsommer“ schon für Juni 2020 in der Stadthalle Erding geplant gewesen.

Oberaudorf – Zahlreiche Auftritte fielen pandemiebedingt aus und so erwarteten die Musiker und Sänger um Berger diesen ersten Auftritt nach langer Pause mit großer Spannung.

Bereits 2019 war eigentlich geplant, dass Berger den „Preis der Bayerischen Volksstiftung“ erhält. Florian Besold, der Vorsitzende der Bayerischen Volksstiftung, nutzte das erste Konzert nach der Coronapause, um ihm endlich den Preis zu überreichen. In seiner Laudatio ging Besold darauf ein, dass der oberbayerische Kirchenmusiker, Zithervirtuose und Komponist alpenländischer Volks- und Kirchenmusik seit Jahrzehnten als Solist und mit seinem Ensemble das Publikum mit ausdrucksstarken Interpretationen und Kompositionen erfreut.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Rosenheimer Land finden Sie hier.

Vor allem seine bayerische Heimat inspiriere ihn immer wieder und so präsentieren Sänger und Musiker aus Bayern und Tirol seither seine Schöpfungen. Berger gelinge es immer wieder aufs Neue, die Menschen in seinen geistlichen und weltlichen Konzerten sowie alpenländischen Oratorien zusammenzuführen. Besold bezeichnete Bergers Kompositionen als musikalische Sternstunden, die bleibende Emotionen in den Herzen des Publikums erzeugen. Berger leiste einen unverzichtbar wertvollen Beitrag zum „Kulturstaat Bayern“, so Florian Besold.

Berger war sichtlich gerührt von der Auszeichnung, die ihm zuteil wurde. „Eigentlich ist es ja eine Gemeinschaftsleistung!“, so der Geehrte. Seit Jahrzehnten werde er von Musikern und Sängern unterstützt, ohne die er seine Werke nie hätte aufführen können. Daher teile er den Preis mit den Chören und Musikern, die seinen musikalischen Weg seit Langem begleiten.

Publikum reist musikalisch durchs Inntal

Anschließend stellte Berger die Bilder und Erlebnisse eines Almsommers in seinem heiteren Singspiel „Almsommer 2021“ szenisch mit einer Almerin, dem Bauern und der Bäuerin dar. Musikalisch setzten ein Frauen- und Männerdreigesang und das coronabedingt verkleinerte Ensemble diese Geschichten um. Die Besucher des Almsommers konnten sich auf eine Reise in die schöne Heimat des Komponisten, das Inntal, begeben, denn viele Instrumentalstücke erzählten Geschichten von den Bergen und Tälern, aus denen er stammt. Es sang und musizierte vom Almauftrieb bis hin zum Almabtrieb. Begleitet wurde das Singspiel von Bildern und Impressionen aus dem Sommer in den bayerischen Alpen.re

Kommentare