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Das sind die Hintergründe

Manchem wird es in Albaching nachts zu dunkel

Zum Wohle der Insekten wurde in Albaching seinerzeit die Nachtabschaltung der Laternen beschlossen.
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Zum Wohle der Insekten wurde in Albaching seinerzeit die Nachtabschaltung der Laternen beschlossen.

Bürgermeister Schreyer aus Albaching berichtet: Von mehreren Bürgern sei er angesprochen worden, weil es nachts auf den Straßen in Albaching so dunkel sei. Dies ist auf einen früheren Gemeinderatsbeschluss zurückzuführen, erklärt das Gemeindeoberhaupt, der die Lichtverschmutzung verringern soll.

Albaching – Eigentlich hatte Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2021 zu allen angefragten Themen der diesjährigen Bürgerversammlung informieren wollen. Aber „da muss ich passen“, räumte er ein, verwaltungstechnisch sei dies nicht mehr möglich gewesen. Dennoch konnte er bis dato zu zwei Inhalten aus der Bürgerversammlung etwas berichten:

Schon von mehreren Bürgern sei er angesprochen worden, weil es nachts auf den Straßen dunkel sei. Dies ist auf einen früheren Gemeinderatsbeschluss zurückzuführen, wonach die Straßenlampen zu bestimmten Nachtzeiten abgeschaltet werden.

Einsparung der Stromkosten wird erfragt

Laut Auskunft der Anbieterfirma Bayernwerk wäre eine Umstellung der Straßenbeleuchtung zweimal jährlich notwendig, um im Sommer die Lampen nachts abzuschalten und in den dunklen Wintermonaten wieder anzustellen. Hierfür würden nach Information von Bayernwerk sechs Stunden Regieleistung anfallen, was die Gemeinde pro Jahr etwa 1000 Euro kosten würde.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Jessica Vital-Robarge (GWA) verwies noch einmal darauf, dass man die Nachtabschaltung wegen des Insektenschutzes seinerzeit beschlossen habe und erklärte, sie würde es gerne „so belassen wie es ist“. Gerade in den Außenbereichen müsse man sich „selber ausleuchten“, um besser gesehen zu werden.

Ratskollege Andreas Heinz (GWA) bat um Einholung der Information, wie viel Stromkosten man sich durch die Abschaltung über die Sommermonate einspare. Der Bürgermeister sagte zu, dies zu veranlassen

Josef Pöschl (GWA) erinnerte daran, dass der Gemeinderat dies vor dem Beschluss seinerzeit schon habe ausrechnen lassen und es „nicht so viel“ gewesen sei und dass man diese Maßnahme im Übrigen wegen der Lichtverschmutzung und der Insekten beschlossen habe.

August Seidinger (GWA) bestätigte dies und meinte, er sei damals „stark dafür“ gewesen. Man müsse dann gegebenenfalls auch festlegen, wann umgestellt werden soll: Von März bis September und von November bis Januar? Die Zeit der Abschaltung sei „recht kurz“. Er sprach sich dafür aus, „so gut wie möglich abzuschalten“.

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Sebastian Friesinger (GWA) konnte aus anderen Gemeinden berichten, dass es dort „kluge Systeme“ gebe, „die leuchten, wenn man sie braucht“ und auch von selber wieder ausgehen, wenn dies nicht der Fall sei. Wenn man dieses Thema in Angriff nehme, werde er sich für eine solche Lösung aussprechen.

Ortstafel am neuen Baugebiet soll versetzt werden

Das zweite Thema aus der Bürgerversammlung war eine Anfrage wegen Versetzung der Ortstafel an der Kreisstraße RO41 beim neuen Baugebiet „Buchenweg-West“. Da es sich hier um die Beschilderung an einer Kreisstraße handle, müsse die Versetzung der Ortstafel vom Landratsamt angeordnet und vom Kreisbauhof durchgeführt werden, erklärte Bürgermeister Schreyer.

Bereits im Juli 2018 sei ein solcher Antrag beim Amt gestellt, aber mit dem Hinweis abgelehnt worden, dass eine Entscheidung über eine Versetzung erst erfolge, wenn die Bebauung abgeschlossen sei. Dies sei nun der Fall, sodass die Gemeinde kürzlich eine erneute Anfrage gestellt habe, die Tafel jetzt zu versetzen, was momentan „laufe“.

Informationen zu den weiteren Themen aus der Bürgerversammlung will der Bürgermeister bei nächster Gelegenheit nachreichen.

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