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Symbolisches Feuer vor eindrucksvoller Kulisse

Schafhalter in Sorge: Bauern aus der Region setzen am Hocheck ein Zeichen gegen den Wolf

Die Kulisse für das symbolische Feuer war eindrucksvoll. Mit dabei (ab Zweiter von links) Vorstand der Schafhaltervereinigung Rosenheim, Alex Mayer, BBV-Ortsobmann Oberaudorf Sepp Steinmüller, Schafhalter Andreas Sigl und Kreisbäuerin Katharina Kern.
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Die Kulisse für das symbolische Feuer war eindrucksvoll. Mit dabei (ab Zweiter von links) Vorstand der Schafhaltervereinigung Rosenheim, Alex Mayer, BBV-Ortsobmann Oberaudorf Sepp Steinmüller, Schafhalter Andreas Sigl und Kreisbäuerin Katharina Kern.

„Hat die Weidetierhaltung noch ein Zuhause in Europa?“ Unter diesem Motto wurden in ganz Europa über 500 Mahnfeuer entfacht. So auch am Hocheck in Oberaudorf. Dabei fanden die Schafszüchter deutliche Worte.

Oberaudorf – „Europa der Wölfe oder Europa der Weidetiere? Hat die Weidetierhaltung noch ein Zuhause in Europa?“ Unter diesem Motto wurden vergangenen Freitag in ganz Europa über 500 Mahn- und Solidaritätsfeuer entfacht, in unserer Region am Hocheck in Oberaudorf.

Teilgenommen haben viele Schafhalter und Vertreter des bayerischen Bauernbundes und der Kommunalpolitik. „Die Schafhaltung ist in Jahrhunderten zum Kulturgut unseres Heimatlandes geworden.“ Darin waren sich alle einig. Kreisbäuerin Katharina Kern erklärte: „Wir müssen den Erhaltungszustand des Wolfes neu bewerten. Schweden macht es uns vor.“ Denn die Populationen der Wolfrudel explodiert derzeit regelrecht. Sepp Steinmüller, BBV-Ortsobmann Oberaudorf, stellte die Umweltfunktion der Bauern heraus, die mit ihrer Arbeit für Artenschutz und grüne Weiden stehen.

Die Schafszüchter fanden am Hocheck besonders deutliche Worte, so stellvertretend Alex Mayer, 1. Vorstand der Schafhaltervereinigung Rosenheim und der örtliche Schafhalter Andreas Sigl: „Zäune, Hirten und Herdenschutzhunde sind weder bezahlbar noch eine praktikable Alternative in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft mit Freizeitsportlern, Erholungssuchenden und Tourismus.“ So mussten einige Schafhalter ihre Herdenschutzhunde wieder abgeben, da sich Anlieger wegen des Gebelles beschwerten und Hunde von Touristen in Konflikt mit den Herdenhunden kamen.

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