Kein Durchkommen am Inntal-Dreieck

Verkehrschaos und kilometerlanger Stau auf der A8 - Mann bei Unfall schwer verletzt

Verkehrschaos auf A8
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Die Blockabfertigung an der Grenze zu Österreich sorgte für einen kilometerlangen Stau auf der Autobahn.

Kiefersfelden/Wörgl - Die Inntalautobahn wurde am Donnerstagvormittag auf österreichischer Seite ab Wörgl aufgrund des starken Schneefalls voll gesperrt. Diese Tatsache sorgt weiterhin für ein Verkehrschaos am Inntal-Dreieck.

Service:


Update, 21.59 Uhr - Abschlussmeldung zur kurzfristigen Dosierungsmaßnahme der VPI Rosenheim


Die Pressemitteilung im Wortlaut

Wie bereits berichtet wurde der Schwerverkehr an der Grenze ab 8.30 Uhr durch die österreichischen Behörden wegen starken Schneefalls gestoppt. Die Maßnahme der Tiroler dauerte bis 15 Uhr.

Dadurch, dass fast während der kompletten Dosierung keine Lkws abgefertigt wurden, baute sich der Stau schnell auf. Dieser erreichte um 11 Uhr die A8. Gegen 15 Uhr war die maximale Staulänge erreicht und lag an der AS Irschenberg. Der Stau auf der A8 löste sich gegen 19 Uhr und der auf der A93 gegen 20.15 Uhr auf.

Es kam durch die österreichische Maßnahme zu Behinderungen für den Lkw- und Individualverkehr. Auch Lkws, die sich nicht an das Überholverbot hielten, sorgten für Beeinträchtigungen.

Im Einsatz befanden sich mehrere Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützung von Beamten des Operativen Ergänzungsdienstes Rosenheim und der Autobahnpolizeistation Holzkirchen.  

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Update, 20.53 Uhr - Bilder vom Verkehrschaos am Inntal-Dreieck

Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021

Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
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Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
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Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
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Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021
Verkehrschaos am Inntal-Dreieck am 14. Januar 2021 © jre

Update, 20.14 Uhr - Schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der A8

Die Pressemitteilung im Wortlaut

In den Nachmittagsstunden den Donnerstags (14. Januar) ereignete sich auf der A8, Überleitung A93 von Salzburg herkommend ein schwerer Verkehrsunfall.

Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er befindet sich aktuell im Krankenhaus zur medizinischen Versorgung. Wie bereits in der Erstmeldung berichtet, wurde anfänglich von einer Gefährdung des Straßenverkehrs durch den Unfallfahrer ausgegangen.

Dieser anfänglich angenommene Tatbestand der Gefährdung des Straßenverkehrs kann nach den ersten Erkenntnissen vom Unfallhergang nicht untermauert werden. Ermittlungen hierzu laufen noch. Möglicherweise versuchte der Unfallfahrer einem anderen, bremsenden Verkehrsteilnehmer auszuweichen um einen Zusammenstoß im Überleitungsbereich zu vermeiden. Hierbei durchbrach er die Absperrung und es kam zu dem folgeschweren Unfall.

Vor Ort waren mehrere Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim, der Autobahnpolizeistation Holzkirchen, sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt an der Unfallstelle.

Weiterführend wurde ein Gutachter von der zuständigen Staatsanwaltschaft bestellt um den Unfallhergang umfassend ermitteln zu können. Die Überleitung war für ca. zwei Stunden komplett gesperrt.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Update, 17.57 Uhr - Verkehrschaos auf A8 - Lkw stehen auf allen vier Spuren

Während sich der Lkw-Stau auf der A93 weitgehend aufgelöst hat, kommt es auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg zu erheblichen Behinderung. Laut Informationen von vor Ort stehen die Lkw auf Höhe Bad Aibling auf allen vier Spuren und blockieren derzeit die Autobahn komplett. Der Stau erstreckt sich aktuell vom Irschenberg bis zum Inntal-Dreieck.

Die Polizei lässt aber ab sofort wieder Fahrzeuge von der A8 aus Richtung München kommend in das Inntal einfahren. Deshalb gehen die Beamten davon aus, dass sich der Stau auf der A8 in etwa zwei Stunden aufgelöst hat.

Zwischenzeitlich kam es während der Errichtung der Vollsperre der A93 zu einem schweren Unfall (siehe Update 15.36 Uhr). Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei wurde dabei schwer verletzt und mit Knochenbrüchen ins Klinikum gebracht.

Laut Polizei ist der durch die Staatsanwaltschaft bestellte Gutachter soeben am Unfallort eingetroffen. Gegen den Unfallverursacher (Audi, Schweizer Kennzeichen), der in die Arbeitsstelle gefahren war, wird wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Die Sperre der Überleitung von A93 in die A8 wird deshalb noch ein bis zwei Stunden dauern.

Update, 15.36 Uhr - Mitarbeiter der Autobahnmeisterei nach Unfall bei Absperrarbeiten verletzt

Die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim berichtet, dass derzeit eine Vollsperrung der A93 in beide Richtungen eingerichtet wird. Bei der Einrichtung der Sperrung ist ein Auto in die Arbeitsstelle gefahren, ersten Erkenntnissen nach wurde dabei ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rosenheim verletzt.

Hintergründe und weitere Informationen zu dem Unfallhergang sowie der Schwere der Verletzungen sind derzeit nicht bekannt. In den nächsten Stunden werden weder Autos, noch Lkw von der A8 auf die Inntalautobahn einfahren können, eine Umleitung könne aktuell nicht angeboten werden, so die Polizei weiter.

Update, 15.11 Uhr - Lkw-Fahrer schildert Stau-Geschehen vor Ort

Gegenüber rosenheim24.de berichtete ein von dem Stau betroffener Lkw-Fahrer von der Situation vor Ort. Demnach hätten einige Lastwagenfahrer mitten auf der Autobahn bereits Schneeketten angelegt. Die Stimmung unter den Berufskraftfahrern sei angesichts der Sperre im Keller - viele würden einen politischen Hintergrund hinter den Maßnehmen vermuten.

Die im Stau stehenden Lkw-Fahrer wären während des Staus komplett auf sich selbst gestellt gewesen, heißt es weiter. Die Informationsweitergabe durch die Behörden sei nicht bis zu den Betroffenen durchgedrungen, lediglich die Polizei wäre vor Ort gewesen und habe Anzeigen gegen die Fahrer geschrieben, welche trotz Lkw-Überholverbot auf der linken Spur unterwegs waren.

„So eine Anspannung habe ich so vorher noch nie erlebt, auch der Umgang war früher stets freundlich - klar kann man den Frust der Tiroler nachvollziehen - aber das hängt ja auch zusammen mit der Öffnung von Osteuropa. Die Lkw fahren nicht nur durch Tirol, sondern auch durch unser schönes Bayern, aber leider wird das alles auf und Fahrer abgewälzt“, zeigt sich der betroffene Fahrer verärgert von den Maßnahmen des Bundeslandes Tirol.

Update, 14.28 Uhr - Behörden sorgen für kurze Entlastung - Rückstau inzwischen bis Bad Aibling

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mitteilt, reicht der Rückstau auf der A8 inzwischen bis zur Anschlussstelle Bad Aibling. Die Behörden auf österreichischer Seite sorgten unterdessen wohl für eine kleine zwischenzeitliche Entlastung. Laut Polizeiangaben durften einige Lkw die Grenze passieren, um den Rückstau auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg etwas verringern zu können.

Update, 11.39 Uhr - Rückstau reicht bereits bis über Inntaldreieck hinaus

Auf erneute Anfrage von rosenheim24.de teilte die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit, dass die Lage vor Ort an der Grenze derzeit unverändert sei, eine Aufhebung der Sperre sei weiterhin nicht absehbar. Da viele Lkw-Fahrer trotz bestehenden Überholverbotes auf diesem Bereich der A93 dennoch auf die linke Spur wechselten, ist die Inntalautobahn inzwischen auch für Autofahrer nicht mehr passierbar.

Die Polizei bittet daher Autofahrer, die A93 weiträumig zu umfahren und bereits ab dem Inntaldreieck schon nicht mehr in Fahrtrichtung Österreich aufzufahren.

Update, 10.05 Uhr - Grenze bei Kiefersfelden für Schwerlastverkehr aktuell komplett gesperrt

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim auf Anfrage von rosenheim24.de bekannt gab, ist die Grenze an der A93 beziehungsweise A12 auf österreichischer Seite für den Schwerlastverkehr derzeit komplett gesperrt. Der Grund dafür ist eine Vollsperrung der A12 ab Wörgl, nachdem die Autobahn aufgrund des starken Schneefalls nicht mehr passierbar ist. Auch im weiteren Verlauf bis zum Brenner kommt es aufgrund des Wetters zu teils enormen Verkehrsbehinderungen.

Derzeit rechne man seitens der Polizei damit, dass die Sperre nicht in kurzer Zeit wieder aufgehoben werden kann, es könne unter Umständen bis zum Mittag oder gar frühen Nachmittag bei der Sperre bleiben - je nachdem, wie sich das Wetter weiter entwickeln würde. Der Rückstau reicht aktuell laut Polizeiangaben bis zur Ausfahrt Oberaudorf zurück.

Erstmeldung, 8.30 Uhr

Besonders kurzfristig wurde am Donnerstag, den 14. Januar, eine weitere Lkw-Blockabfertigung auf der Inntalautobahn A93 beziehungsweise der A12 auf österreichischer Seite angekündigt. Dies bestätigte die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim auf Anfrage von rosenheim24.de. Genaue Zahlen bezüglich der Durchlassmenge pro Stunde sind derzeit noch nicht bekannt, auch die Dauer der Maßnahme ist noch nicht absehbar.

Die bevorstehende Blockabfertigung sei von den zuständigen Behörden offenbar äußerst spontan beschlossen worden, weshalb die Polizei nun innerhalb kürzester Zeit sämtliche Vorbereitungen zur Stauabsicherung treffen müsse. Erschwerend hinzukommen einige querstehende Lkw und bereits aufgrund der Witterungsverhältnisse ohnehin dichter Verkehr auf der A8 rund um Rosenheim.

Bei der letzten Lkw-Blockabfertigung am 7. Januar kam es zwischenzeitlich zu einem Rückstau von bis zu 12 Kilometern auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg. Dabei ereignete sich zudem ein schwerer Verkehrsunfall auf der A8 im Rahmen der Stauabsicherung, als ein Transporter in ein auf dem Seitenstreifen stehendes Polizeifahrzeug krachte. Dabei wurde ein Beamter schwer verletzt.

Mehrere querstehende Lkw am Bernauer Berg konnten bereits von der Fahrbahn entfernt werden, derzeit stehen sowohl in Fahrtrichtung München, als auch in Richtung Salzburg, noch einige Lkw zwischen Rohrdorf und Achenmühle quer und blockieren teilweise die Fahrbahn, es kommt derzeit zwischen den Anschlussstellen Rohrdorf und Frasdorf zu Stau in beide Richtungen.

+++ Weitere Informationen folgen +++

aic

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