Mitteilung der Bundespolizei

Wiedersehen macht nicht immer Freude - zweimal bei illegaler Einreise erwischt

Die Bundespolizei an der Grenze. (Symbolbild)
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Die Bundespolizei an der Grenze Deutschlands.

Kiefersfelden/A93 - Zwei moldauische Staatsangehörige (31/55) wurden gleich zweimal von der Bundespolizei am selben Tag wegen versuchter illegaler Einreise erwischt.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut


Die Wiedersehensfreude dürfte nicht allzu groß gewesen sein. Zwei moldauische Staatsangehörige wurden am Mittwoch (25. November) gleich zweimal von der Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der A93 festgenommen. In beiden Fällen hatten sich die Moldauer rumänischen Fahrern anvertraut. Gegen die Rumänen, die nach ersten Erkenntnissen miteinander in Verbindung standen, wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt.

Bereits in den frühen Morgenstunden versuchten die 55- und der 31-Jährige aus Moldau über die deutsch-österreichische Grenze einzureisen. Hierzu ließen sie sich von einem rumänischen Bekannten in dessen Pkw mitnehmen. Bei der Einreisekontrolle nahe Kiefersfelden stellten Bundespolizisten fest, dass die Mitfahrer nicht über die erforderlichen Aufenthaltspapiere für Deutschland verfügten.


Die Kontrollstelle in Kiefersfelden.

Sie wurden jeweils wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt und im Anschluss direkt nach Österreich zurückgewiesen. Der 39-jährige Rumäne, der am Steuer saß, musste eine Strafanzeige wegen Schleuserei entgegennehmen. Anschließend konnte er seine Fahrt allein fortsetzen.

Noch am Abend desselben Tages tauchten die zwei Moldauer wieder in der Kontrollstelle an der Inntalautobahn auf. Diesmal fuhren sie im Wagen eines 25-Jährigen mit. Der Fahrzeugführer stammte wiederum aus Rumänien. Er gab sich ahnungslos und schilderte, dass er seine moldauischen Begleiter lediglich aus Gefälligkeit mitgenommen hätte. Den Ermittlungen zufolge, dürfte er den anderen rumänischen Fahrer allerdings gekannt und mit ihm an diesem Tag telefoniert haben.

Offenbar hatten sich die beiden Männer hinsichtlich der erneuten mutmaßlichen Schleusungsaktion abgesprochen. Wie sich außerdem herausgestellt hat, waren die Personalien des jüngeren rumänischen Staatsangehörigen, bereits im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit einem anderen Schleusungsverfahren von der Bundespolizei in Chemnitz erfasst worden. Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Mann wegen Schleuserei an und setzte ihn anschließend auf freien Fuß. Er wird sich voraussichtlich schon in absehbarer Zeit wegen des Tatvorwurfs zu verantworten haben. Seinen Mitfahrern verweigerten die Beamten erneut die Einreise. Sie wurden der österreichischen Polizei unmittelbar überstellt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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