Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hoffnung auf Heilung vom Blutkrebs

Anne aus Kolbermoor (34) hat einen Stammzellen-Spender

Für Anne aus Kolbermoor gibt es gute Nachrichten.
+
Für Anne aus Kolbermoor gibt es gute Nachrichten.

Die an Leukämie erkrankte Anne hat Grund zur Hoffnung. Denn die Chancen stehen gut, dass die junge Frau vom Blutkrebs geheilt werden kann: Man hat einen Spender gefunden. Doch bis zur erlösenden Nachricht war es ein langer Weg.

Kolbermoor - Für die leukämiekranke Anne aus Kolbermoor ist ein Spender gefunden worden. Dies hat das „Team Anne“ mitgeteilt, eine Gemeinschaft aus Freunden und Unterstützern der jungen Frau.

„Anne ist auf dem Weg der Besserung“

„Anne hat die Stammzellenspende erhalten und ist auf dem Weg der Besserung“, berichtet das „Team Anne“. Beim gefundenen Stammzellenspender handele es sich um einen Mann aus Deutschland. Weiteres könne man aus rechtlichen Gründen nicht kommunizieren.

Mitte März 2021 hatte Anne zum ersten Mal die Diagnose Akute Myeloische Leukämie (AML) erhalten. Im August – nach fünf Chemobehandlungen – galt sie als genesen, und es gab Grund zum Feiern. Umso mehr zog es ihr drei Monate später den Boden unter den Füßen weg, als klar war: Der Krebs ist wieder da.

Rund 1300 Personen bei Typisierungsaktion in Kolbermoor

Für ihre Freundin hatte das „Team Anne“ im Januar eine Typisierungsaktion im Kolbermoor auf die Beine gestellt. Rund 1300 Personen waren vor Ort , um sich eine Blutprobe entnehmen und so für die Knochenmarksspenderdatei typisieren zu lassen. Hinzu kamen weitere Freiwillige, die sich ein Testkit kauften, um sich mittels einer Probe ihrer Mundschleimhaut hierfür registrieren zu lassen.

Anhand der Proben ermittelte die AKB die sogenannten HLA-Merkmale. Anhand dieser lässt sich bestimmen, ob die Stammzellen eines Spenders vom Körper des Empfängers auch angenommen werden. Die Werte verknüpft die AKB nach der Laboranalyse mit den Spenderdaten in ihrer Kartei. Zusätzlich werden die HLA-Merkmale anonymisiert in einer weltweiten Kartei freigegeben.

Mit der guten Nachricht hat das „Team Anne“ quasi eine Punktlandung hingelegt, denn mit einem Ergebnis für Anne rechnete man erst Ende März.

Kommentare