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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Nach Unwetter-Drama in NRW: Jetzt kommt Tief „Bernd“ in die Region

Am Wochenende droht der Region Starkregen und vereinzelt überflutete Straßen.
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Am Wochenende drohen der Region Starkregen und vereinzelt überflutete Straßen.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Droht der Region eine ähnliche Katastrophe wie wir sie unter der Woche im Westen Deutschlands erleben mussten?

„Das ist eine einmalige Katastrophe mit bisher nicht gekanntem Ausmaß“, bewertete der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, unter der Woche die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Kleine Bäche entwickelten sich zu reißenden Flüssen, Häuser wurden mitgerissen oder stürzten ein. Noch immer gelten viele Personen und zahlreiche Tiere als vermisst. Weit über 100 Menschen verloren aufgrund des Unwetters ihr Leben. Hundert weitere bangen um ihre Existenz. Unsere Region blieb Gott sei Dank von der Kaltfront „Bernd“ verschont - bis jetzt.

Denn am Wochenende werden Ausläufer dieses Tiefdruckgebietes auch Südostbayern erreichen und viel Regen mit sich bringen. Manche Wettermodelle zeigen in den Alpen bis zu 200 Liter pro Quadratmeter, was ein Anschwellen der Gebirgsflüsse zur Folge hätte. Die Experten von „Der Himmel im Südosten“ rechnen damit, dass einzelne Bäche und Flüsse Meldestufe 2 bis maximal 3 erreichen könnten.

Auch der Hochwassernachrichtendienst Bayern warnt für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land in einer Vorwarnung bereits vor Hochwasser (noch Stufe 1 von 4).

Meteorologe Kai Zorn analysiert die Lage folgendermaßen: „Erst einmal haben wir durchschnittliche Temperaturen mit Regen, den Resten von Tief Bernd, und ein paar Niederschlagsausreißern die noch weit nach oben gehen.“ Zu ähnlich katastrophalen Überschwemmungen wie in Nordrhein-Westfalen und der Rheinland-Pfalz wird es aber nach Meinung des Experten nicht kommen.

Besonders betroffen vom Hochwasser könnte die Traun sein. Traunsteins Oberbürgermeister Christian Hümmer hatte am Freitag in einem Facebook-Post entsprechend gewarnt. Die Behörden erwarten hier entgegen der Experten von „Der Himmel im Südosten“ sogar Meldestufe 4.

Aber auch an Salzach, Inn und Alz könnte es laut DWD zu Überschwemmungen kommen. Deshalb bereiten sich die umliegenden Feuerwehren auf einsatzreiche Tage vor. Der Deutsche Wetterdienst warnt zudem in der gesamten Region am Wochenende vor heftigen Niederschlagsmengen und Starkregen.

Das Wetter für die Region im Detail:

Am Samstag wird es sehr nass, dabei regnet es mäßig bis stark. Besonders an und in den Bergen, sprich in den Kreisen Rosenheim, Traunstein und dem Berchtesgadener Land regnet es langanhaltend. Die Temperaturen steigen auf 17 Grad im Landkreis Traunstein, 19 Grad im Berchtesgadener Land, 21 Grad in Rosenheim und bis 22 Grad in Altötting und Mühldorf. Auch in der Nacht regnet es weiter und es wird deutlich kühler.

Der Sonntag gestaltet sich ähnlich, dabei gibt es in den Alpenlandkreisen auch länger anhaltenden Starkregen. Die Temperaturen steigen auf 18 Grad in Traunstein, 20 Grad im Berchtesgadener Land, 21 Grad in Rosenheim und bis zu 22 Grad erneut in Altötting und Mühldorf. Nachts gehen die Temperaturen auf 15 Grad in Traunstein, 16 Grad in Rosenheim und Mühldorf und auf 17 Grad in Altötting und dem Berchtesgadener Land zurück.

Am Montag beruhigt sich das Regenwetter, nur im Berchtesgadener Land und Traunstein sind letzte Schauer unterwegs. Aber auch hier nimmt der Regen deutlich an Intensität ab. In den anderen Landkreisen gibt es einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Die Temperaturen steigen wieder ins Sommerliche, je nach Sonnenscheindauer erreichen diese 25 Grad in Altötting und Mühldorf, 24 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim. 22 Grad können wir in Traunstein erwarten.

In der Nacht auf Dienstag hören dann auch die letzten Regenfälle auf und es klart mehr und mehr auf. Die Temperaturen sinken allerdings auf unter 15 Grad. Am Dienstag ist es überall trocken, die Sonne wechselt sich mit harmlosen Wolken ab. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 23 Grad. In der Nacht gehen die Temperaturen auf 13-15 Grad zurück.

Der weitere Trend:

In der kommenden Woche wird es wieder wärmer. Bis Freitag sind sogar Temperaturen über 30 Grad möglich. Zorn prophezeit: „Es gehen die Temperaturen nach oben. Aber so 100 Prozent gewitter- und schauerfrei wird es in den Alpen nicht bleiben.“ Vor allem zum Wochenende hin verdichten sich demnach die Hinweise auf erneute Schauer und Gewittergefahren.

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