Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vorläufiges Endergebnis im Überblick

Wahlkreis Rosenheim hat entschieden: Ludwig (CSU) klare Gewinnerin

Alle Autoren
    schließen
  • Paula Trautmann
  • Moritz Kircher
    Moritz Kircher
  • Michael Weiser
    Michael Weiser
  • Jens Kirschner
    Jens Kirschner
  • Christine Stanggassinger
    Christine Stanggassinger
  • Christina Eisenberger
    Christina Eisenberger
  • Heinz Seutter
    Heinz Seutter

Die Wahllokale im Landkreis Rosenheim haben die abgegebenen Stimmen ausgezählt. Wie sich die Bürgerinnen und Bürger bei der Bundestagswahl 2021 entschieden haben, lesen Sie hier im Live-Ticker:

Die heimische Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig freut es, „dass ich doch sehr deutlich mit fast 37 Prozent vor meiner Grünen-Mitbewerberin mit 13 Prozent liege.“

------ Hier klicken zum Aktualisieren (Ticker ist unterhalb der Karte) ------

Prognosen, Hochrechnungen, regionale Ergebnisse und die Stimmen der heimischen Kandidaten: Alle Infos im Liveticker zur Bundestagswahl 2021 in der Region im Überblick

Update, 22.44 Uhr - Wahlkreis Rosenheim: Vorläufiges Endergebnis im Überblick

ParteiKandidatErststimmenAnteil in ProzentZweitstimmenAnteil in Prozent
CSUDaniela Ludwig68.64836,1 59.11931,0
SPDPankraz Schaberl22.86912,027.38814,4
AfDAndreas Kohlberger15.7678,316.5788,7
FDPMiachel Linnerer17.6709,323.04412,1
GRÜNEVictoria Broßart26.18113,825.96013,6
DIE LINKEAtes Gürpinar4.0922,24.6092,4
Freie WählerGerhard Schloots16.9158,918.2979,6
ÖDPLudwig Maier3.6981,91.6280,9
BPStephan Fröhlich2.5961,41.7440,9
Die PARTEINikolaus Starkmeth2.4621,31.3740,7
dieBasisNino Kornhaß9.0524,86.0863,2
BüSoGerald Strickner1320,1--

Update, 22.30 Uhr - 80,7 Prozent Wahlbeteiligung: So hat der Kreis Rosenheim gewählt

Mit einer unglaublichen Wahlbeteiligung von 80,7 Prozent hat der Wahlkreis Rosenheim im vorläufigen Endergebnis entschieden: Daniela Ludwig (CSU) erlangt wieder das Direktmandat des Kreises. 36,1 Prozent der Erststimmen gehen an Ludwig, knapp 10 Prozent weniger als zu den Bundestagswahlen vor vier Jahren. Die CSU holt 31,0 Prozent der Zweitstimmen. Die Grünen haben im Vergleich zu 2017 mehr Stimmen eingeholt: 13,8 Prozent der Erststimmen gehen an Kandidatin Victoria Broßart, mit 13,6 Prozent etwas weniger an die Partei. „Wir haben das historisch beste Ergebnis erreicht“, so Broßart. SPD-Kandidat Pankras Schaberl liegt mit 12,0 Prozent knapp hinter Broßart. Im Vergleich zu 2017 verliert die AfD einen großen Teil der Stimmen. 8,3 Prozent erreicht Andreas Kohlberger - Andreas Winhart, AfD-Kandidat zur Wahl 2017 erreichte noch 13,0 Prozent der Erststimmen. Gerald Strickner von der BüSo erreicht mit 0,1 Prozent den geringsten Anteil der Erststimmen.

Ausführliche Analysen und Stimmen der Kandidaten folgen am Montag.

Update, 22.14 Uhr - So hat die Stadt Rosenheim gewählt

59 Wahlbezirke, eine Stadt - bei einer Wahlbeteiligung von 75,3 Prozent stimmt die Stadt Rosenheim mit 31,8 Prozent an Erststimmen für Daniela Ludwig (CSU). Auf Platz zwei folgt Victoria Broßart (Die Grünen) mit 17,6 Prozent. SPD-Kandidat Pankraz Schaberl erlangt 14,2 Prozent der Erststimmen. Die Basis-Kandidat Nino Kornhaß bringt der „neuen“ Partei 3,7 Prozent ein. Das Schlusslicht bildet Gerald Strickner von der BüSo mit 0,0 Prozent der Erststimmen.

Update, 21.59 Uhr - Ludwig (CSU): „Freue mich über Wiedererlangen des Direktmandats“

Daniela Ludwig ist in den Auszählungen auf Platz eins: „Grundsätzlich freue ich mich natürlich über das Wiedererlangen des Direktmandats. Wir können uns hier in Rosenheim auch nicht vom Bundes- und vom Landestrend abkoppeln. Die CSU büßt natürlich schon ein, das spiegelt sich auch hier im Wahlkreis wieder. Mich freut es, dass ich doch sehr deutlich mit fast 37 Prozent vor meiner Grünen-Mitbewerberin mit 13 Prozent liege. Das ist schön, aber wir merken natürlich schon, es hat hier auch Eruptionen gegeben während Corona. Das ist unstreitig. Da hat es viele, viele Verwerfungen gegeben, die wir jetzt auch wieder zurückholen müssen. Ich weiß, dass die Landwirtschaft nicht immer zu 100 Prozent einer Meinung war mit uns. Das möchte ich gerne ändern. Wir haben – und das ist sicherlich ein ganz großer Punkt für uns – eines der größten Infrastrukturprojekte der Bundesrepublik im Wahlkreis mit dem Brenner-Nordzulauf. Das ist etwas, das die Menschen sehr, sehr umtreibt und mich natürlich auch. Solche Dinge fließen naturgemäß sowohl in ein Erstimmen-, wie auch in ein Zweitstimmenergebnis ein.“

Update, 21.41 Uhr - Linnerer (FDP) „Voll begeistert und zufrieden“

Der Liberale Direktkandidat für den Wahlkreis Rosenheim, Michael Linnerer, freut sich über einen Zuwachs für die FDP – auch bei den Erststimmen. „Da bin ich voll begeistert und zufrieden.“ Inzwischen hätten viele Wähler, vermutet er, ihre Erststimme nicht mehr rein taktisch vergeben und ihr Kreuz auch bei Kandidaten gemacht, die keine oder nur geringe Chancen hatten, eine Mehrheit auf ihre Personen zu vereinen.

Bundestagswahl 2021: Michael Linnerer tritt für die FDP als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim an.

An eine Neuauflage der Großen Koalition glaubt der IT-Leiter aus Raubling nicht. Stattdessen findet er die Aussicht sympathisch, dass Liberale und Grüne als Gemeinschaft zu Koalitionsverhandlungen einladen statt einer der beiden großen Volksparteien. „Wenn man die Wahlprogramme anschaut, sieht man, dass Thema Umweltschutz ist bei uns genauso hoch angesiedelt“, fand der Raublinger. Mitunter seien die Ziele in Sachen Klimaschutz noch höher angesiedelt als bei den Grünen. Diese wiederum müssten sich von ihrem Mantra trennen, auf Verbote statt auf Innovation zu setzen, um mehr Umweltschutz zu erreichen.

Update, 21.36 Uhr - Zahlen fast vollständig: Drei Gemeinden und Stadt Rosenheim fehlen noch

Kolbermoor, Bad Aibling und Pfaffing. Noch drei Wahlbezirke, dann hat der Landkreis Rosenheim alle Bezirke ausgezählt. Derzeit liegt die Wahlbeteiligung bei 81,3 Prozent. Auch die Stadt Rosenheim befindet sich auf der Zielgeraden. 56 von 59 Bezirken sind ausgezählt - bei einer Wahlbeteiligung von 67,7 Prozent.

Update, 21.30 Uhr - Schaberl: „Hätte mir ein besseres Ergebnis gewünscht“

Pankraz Schaberl, Direktkandidat der Sozialdemokraten für den Wahlkreis Rosenheim, gibt sich nicht überrascht, dass er das Direktmandat nicht holen konnte. „Ich hätte mir selbst ein besseres Ergebnis gewünscht“, sagt er zu seinem Abschneiden, wenngleich Schaberl sich darüber freut, dass er das Ergebnis im Vergleich zum jüngsten Direktkandidaten zumindest verbessern konnte. Mit seinem Listenplatz 42 wird es auch über die Zweitstimme wohl nicht für einen Einzug in den Bundestag reichen. Entsprechend hat der Hotelfachmann aus Feldkirchen-Westerham auch nicht mit einem Mandat gerechnet und sei vielmehr angetreten, um die SPD in Bayern zu stützen.

Pankraz Schaberl (SPD) -Wahlkreis 222 - Rosenheim - mit Gemeinderat Heinz Oesterle (links im Bild).

Kommt es zu einer neuen Großen Koalition im Bund? Ganz ausschließen wolle Schaberl diese Option nicht. „Am Ende muss auch regiert werden“, sagt er. Die SPD habe gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen könne. Dennoch sehe er inhaltlich mehr Überschneidungen bei den Grünen und den Linken, bei denen sich Schaberl erhoffe, dass sie den Weg ins Parlament noch schaffe. Denn: Bei den Liberalen habe er schon eher „Bauchschmerzen“, wenn es um Koalitionsverhandlungen gehe.

Update, 21.23 Uhr - So wählten Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham

Die Auszählungen befinden sich langsam im Endspurt. Bruckmühl wählte bei einer Beteiligung von 82,7 Prozent Daniela Ludwig (35,7) auf Platz eins. Den zweiten Platz teilen sich SPD und Grüne, denn die Kandidaten Pankraz Schaberl und Victoria Broßart ergattern beide 12,5 Prozent der Erststimmen.

In Feldkirchen-Westerham stimmten 84,8 Prozent der Wahlberechtigten über ihre Kandidaten ab. 36,0 Prozent der Erststimmen gingen an Ludwig, ganze 17,5 Prozent an Schaberl. Broßart folgt auf Platz drei mit 13,3 Prozent der Erststimmen.

Update, 21.10 Uhr - „Erstunterlegene“ Broßart (Die Grünen) überrascht über Ergebnis

Die Grünen-Direktkandidatin Victoria Broßart ist laut offizieller Ergebnisliste des Landratsamts „Erstunterlegene“. Ein seltsamer Titel, über den sich Broßart gar nicht unzufrieden äußert. Mit 13,6 Prozent Erststimmen (Stand 20,50 Uhr) schneidet sie hinter Daniela Ludwig (CSU, 36,3) am besten ab. Mit so einem Ergebnis aus dem Stand habe sie nicht unbedingt gerechnet, sagt sie, „ich bin überrascht“. Man müsse ehrlich sein und zugeben, dass man sich jenseits des „historisch besten Ergebnisses“ mehr erhofft habe. Insgesamt aber seien die Grünen auf einem „wunderbaren Weg“.

Update, 21.03 Uhr - Ludwig (CSU): Zufrieden mit Ergebnis

Sie sei ja schon recht jung - eigentlich nach der Uni - direkt in den Bundestag gewandert. Kritische Stimmen durfte Daniela Ludwig wohl mehrmals in ihrer politischen Karriere hören. Im Interview beim RFO kontert Ludwig: „Nur ältere Herren sind auch nicht das Spiegelbild der Gesellschaft.” Man lerne wahnsinnig viel in einem Bundestagsmandat. Aber man werde den Studenten nicht gerecht, wenn man sage, dass man nichts gelernt habe, wenn man von der Uni komme, erklärt Ludwig. Derzeit liegt Ludwig im Wahlkreis Rosenheim auf Platz eins bei den Auszählungen - jedoch mit einem schlechteren Ergebnis als bei der letzten Wahl vor vier Jahren. „Wir haben diese Stimmung sehr deutlich wahrgenommen. Unzufriedenheit mit Corona Maßnahmen und der Landwirtschaftspolitik. Der Mittelstand fühlte sich nicht mehr mitgenommen. Das merkt man“, erklärt Ludwig zu dem derzeitigen Ergebnis im Interview beim RFO. Sie selbst sei zufrieden. Sie liege doch deutlich vor der Zweitplatzierten und auch deutlich vor der CSU. „Ein zweiter Vertrauensbeweis.“

Update, 20.51 Uhr - Erstmals unter 80: Bad Endorf und Kiefersfelden ausgezählt

Mit einer Wahlbeteiligung von 77,4 Prozent schließt Bad Endorf die Auszählungen ab. Auch Kiefersfelden kommt unter die 80: 77,9 Prozent hoch war hier die Wahlbeteiligung. In beiden Bezirken räumte wieder Daniela Ludwig die meisten Erststimmen ab.

Update, 20.38 Uhr - Zwischenstand: 304 Wahlbezirke bereist ausgezählt

Derzeit sind bereits 304 von 437 Wahlbezirken im Kreis Rosenheim ausgezählt. Auch die durchschnittliche Wahlbeteiligung ist gestiegen: 69,3 Prozent der Wahlberechtigten haben bisher ihre Stimme abgegeben.

Update, 20.29 Uhr - Starkmeth (Die Partei): „Verharren bei dem, was schon immer war“

Der Direktkandidat der Partei „Die Partei“ für den Landkreis Rosenheim, Nikolaus Starkmeth, zeigt sich traurig, dass sich mit dem Wahlergebnis offenbar keine politische Richtungswende einstellt. „Wir verharren bei dem, was schon immer war“, sagt er. Er schließt eine erneute Große Koalition nicht aus. „Dann hätten wir aber nichts gelernt.“ Sein Ergebnis (1267 Stimmen, 1,2 Prozent, Stand 20:19 Uhr) kommentiert er mit „Das ist doch was“. Im Blick darauf, dass er gegenüber der weiteren Kleinstpartei „Die Basis“ schlechter abschnitt, kommentiert der Braumeister aus Bruckmühl damit, dass er keinen Wahlkampf gegen irgendjemanden geführt habe. Ihm sei es darum gegangen, Alternativen zu diesen „doch recht merkwürdigen Parteien“ aufzuzeigen.

Update, 20.22 Uhr - Auszählungen schreiten voran: 85,9 Prozent wählten in Nußdorf a. Inn

Die diesjährige Wahl holt die Wähler an die Urne. Die Gemeinden im Wahlkreis Rosenheim überschlagen sich geradezu mit rekordhaften Wahlbeteiligungen. 85,9 Prozent der Wahlberechtigten in der Gemeinde Nußdorf a. Inn gaben ihre Stimme ab. Brannenburg hatte „nur“ 80,7 Prozent an Wahlbeteiligung. Vollständig ausgezählt sind bereits die Gemeinde Babensham, Bad Feilnbach, Brannenburg, Eggstätt, Eiselfing, Frasdorf, Nußdorf a. Inn, Riedering, Rimsting, Schechen, Söchtenau und Soyen, sowie Breitbrunn a. Chiemsee und Halfing.

Update, 20.10 Uhr - Aktuelles Zwischenergebnis: Erststimmen im Kreis Rosenheim

Update, 20 Uhr - Knapp 85 Prozent Wahlbeteiligung in Eggstätt und Soyen

Auch die Gemeinden Soyen und Eggstätt haben nun alle abgegebenen Stimmen ausgezählt. Besonders erfreulich: Die Wahlbeteiligung in den beiden Gemeinden ist sehr hoch. 84,3 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Daniela Ludwig (CSU) bekommt auch in Soyen und Eggstätt die meisten Stimmen. In Soyen überholt Ludwig Mayer (ÖDP) mit 13,6 Prozent der Erststimmen Victoria Broßart (13,3 Prozent) auf Platz zwei. In Eggstätt hingegen hält Broßart ihren zweiten Platz mit 14,7 Prozent.

Update, 19.38 Uhr - Rimsting: Unglaubliche 82,1 Prozent Wahlbeteiligung

Die erste Gemeinde im Wahlkreis Rosenheim ist ausgezählt: mit 82,1 Prozent Wahlbeteiligung schließt Rimsting den Wahlsonntag ab. Daniela Ludwig (CSU) hat sich 43,3 Prozent der Erststimmen geholt. Victoria Broßart (Die Grünen) holt sich mit 15,2 Prozent den zweiten Platz bei den Wählern. Das Schlusslicht bildet Gerald Strickner (BüSo) mit einer Stimme.

Update, 19.31 Uhr - Broßart: „Bestes Ergebnis seit Anbeginn der Partei“

Victoria Broßart (Die Grünen) befindet sich derzeit auf Platz zwei, hinter Daniela Ludwig (CSU). Im Interview beim Regionalsender RFO erklärt Broßart, dass sie nicht nur mit den Grünen mitfiebere, sondern auch mit der SPD. „Ganz persönlich ist die SPD mein Wunschkoalitionspartner“, sagt Broßart. Mit Prognosen von 15 Prozent für die Grünen habe die Partei das wohl beste Ergebnis seit Anbeginn der Partei eingefahren. Auch Rosenheim würde dazu einen Teil beitragen, so Broßart.

Victoria Broßart (Bündnis 90/ Die Grünen) - Wahlkreis 222 - Rosenheim

Update, 19.20 Uhr - Ludwig knackt die 10.000er

Unglaubliche 10.050 Erststimmen für Daniela Ludwig (CSU) sind bereits ausgezählt worden. Derzeit liegt der Erststimmenanteil für Ludwig bei 37,2 Prozent. Victoria Broßart (Die Grünen) folgt mit 13,2 Prozent der Erststimmen.

Update, 19.08 Uhr - Wahlbeteiligung knapp unter einem Drittel

Drei Kanzlerkandidaten und ein Wahlkampf voller Höhen und Tiefen - doch reichte dies, um die Wähler zur Urne zu locken? Derzeit liegt die Beteiligung in den ausgezählten Wahlkreisen bei gerade einmal 35,4 Prozent. Werden die restlichen Wahlkreise die Wahlbeteiligung noch heben?

Update, 18.54 Uhr - Ist Ludwig noch einzuholen?

Die Wahlergebnisse trudeln im Minutentakt ein. Bei einer derzeitigen Wahlbeteiligung von 28,8 Prozent stimmt ein Großteil der Bürger für Daniela Ludwig (CSU). Der Abstand zu Ludwigs 38,4 Prozent Erststimmen scheint nicht mehr aufzuholen. Victoria Broßart von den Grünen folgt auf Platz zwei mit 13,7 Prozent

Updaten, 18.47 Uhr - Daniela Ludwig (CSU) führt mit großem Abstand

Die Auszählungen laufen. Auch in der Gemeinde Brannenburg und Riedering sind die Wahlbezirke vier, fünf und sechs ausgezählt. Auch hier holt sich Daniela Ludwig (CSU) die meisten Stimmen. Bereits 256 Wähler stimmten für die Kolbermoorerin. Mit einem Erststimmenanteil von 35,7 Prozent führt die derzeitige Bundestagsabgeordnete die Wahlergebnisse an. Weit dahinter folgen Victoria Broßart (Die Grünen) mit 11,8 Prozent und Michael Linnerer (FDP) mit 11,7 Prozent.

Daniela Ludwig (CSU) - Wahlkreis 222 - Rosenheim

Update, 18.38 Uhr - Erste Ergebnisse eingetroffen: So wählte der Wahlbezirk 2 in Gstadt a. Chiemsee

Mit 41 Erststimmen holt sich Daniela Ludwig (CSU) den Löwenanteil der Wähler im Bezirk zwei in Gstadt a. Chiemsee: 42,7 Prozent. Auch die Zweitstimmen gehen an die CSU: 36 Wahlberechtigte wählten schwarz. Das sind 37,5 Prozent Stimmanteil. Die Einzige, die ein zweistelliges Ergebnis erreichte, ist Victoria Broßart von den Grünen. Jeweis 12,5 Prozent der Erst- und Zweitstimmen gingen an Broßart. Mit 27,6 Prozent fiel die Wahlbeteiligung in der Gemeinde recht niedrig aus.

Update, 18.22 Uhr- Hoher Briefwahlanteil in Wasserburg

Die Zahlen aus dem Wahlbezirk drei in Wasserburg zeigen: von 935 Wahlberechtigen hat sich der Großteil für eine Briefwahl entschieden. 422 Briefwähler haben ihre Kreuze per Post abgeschickt. Von 513 Wählern, die keine Briefwahl beantragt hatten, waren 264 da.

Update, 18.12 Uhr - Abgehängte Plakate oder Wahlparty: Der Wahlsonntag im Kreis Rosenheim

Gemischte Gefühle am Wahltag? In Bad Aibling hing der Landesvorsitzende der Bayernpartei und Aiblinger Stadtrat Florian Weber am Marienplatz bereits mittags die Plakate seiner Partei ab. Michael Linnerer, Direktkandidat der FDP Rosenheim, freut sich hingegen schon auf eine mögliche Wahlparty.

Update, 18 Uhr - Wahltag vorbei: Jetzt werden die Stimmen ausgezählt

Punkt 18 Uhr schließen die Wahllokale ihre Tore. Ab jetzt zählen die Wahlhelfer die abgegebenen Stimmen aus. Wie viele Wähler haben ihre Stimme direkt im Wahllokal abgegeben? Kreuze setzen und ab die Post - wie hoch war der Briefwahlanteil? Bis die ersten Ergebnisse bekannt gegeben werden, wird es wohl noch länger dauern.

Update, 17.30 Uhr - Letzte halbe Stunde: Wie wählt der Kreis Rosenheim?

Die letzte halbe Stunde ist angebrochen. Noch haben die Wähler die Möglichkeit, ihre Stimmen abzugeben. Ab 18 Uhr beginnen die Wahllokale dann die Stimmen auszuzählen. Wird Daniela Ludwig (CSU) wieder zur Direktkandidatin gewählt? Es bleibt spannend.

Vorbericht

Die Bundestagswahl 2021 findet am Sonntag, den 26. September, statt. Damit Sie an diesem Tag wissen, wie in ihrem Wahlkreis Rosenheim abgestimmt worden ist, finden Sie am Wahlabend an dieser Stelle eine genaue Auflistung der Ergebnisse. Bis dahin können Sie sich hier darüber informieren, wer als Kandidat antritt, welche Städte und Gemeinden zum Wahlkreis gehören und wie das Wahlergebnis bei den Bundestagswahlen 2017 und 2013 ausfiel.

Zum Bundestagswahl-Spezial:

> auf ovb-online.de

> auf rosenheim24.de

> auf wasserburg24.de

> auf mangfall24.de

Bundestagswahl 2021: Die Direktkandidaten im Wahlkreis Rosenheim in der Reihenfolge der Stimmzettel

Insgesamt zwölf Direktkandidatinnen und -Kandidaten treten im Wahlkreis Rosenheim bei der Bundestagswahl 2021 an. „Titelverteidigerin“ ist die derzeitige Stimmkreisabgeordnete Daniela Ludwig (CSU), die erneut antritt (Plus-Artikel rosenheim24.de). Die 46-Jährige ist bereits seit 2002 Mitglied im Bundesparlament, seit 2005 als Rosenheimer Direktabgeordnete. Aktuell ist die Kolbermoorerin auch Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Für die „Alternative für Deutschland“ wird Andreas Kohlberger als Direktkandidat ins Rennen gehen. Der 51-Jährige ist für die AfD auch Fraktionsvorsitzender im Rosenheimer Stadtrat. Beruflich ist Kohlberger als selbstständiger Raumausstatter tätig.

Wiederum für die Sozialdemokraten geht Pankraz Schaberl ins Rennen. Der 34-Jährige ist gelernter Hotelfachmann und jetziger Geschäftsleiter eines Trachtenladens (Plus-Artikel rosenheim24.de). In seinem Heimatort Feldkirchen-Westerham ist Schaberl auch Mitglied des Gemeinderats. Die Grünen nominierten Victoria Broßart als ihre Direktkandidatin für die Bundestagswahl. Broßart arbeitet als Ingenieurin für Fertigungs- und Testautomatisierung in ihrem Wohnort Rosenheim (Plus-Artikel rosenheim24.de). Sie ist 28 Jahre alt und damit die Jüngste der Rosenheimer Direktkandidatinnen und Direktkandidaten. Der Direktkandidat der Rosenheimer Linken war für seine Partei auch schon bayernweiter Spitzenkandidat bei den jüngsten Landtagswahlen: Ates Gürpinar. Der Medienwissenschaftler ist 36 Jahre alt und kommt aus München (Plus-Artikel rosenheim24.de).

Erstmals gehen bei der diesjährigen Bundestagswahl auch die Freien Wähler im Wahlkreis Rosenheim mit einem Direktkandidaten ins Rennen. Für den Wahlkreis Rosenheim wurde Gerhard Schloots (65) von den „Freien“ nominiert, kurz nach seinem Parteiwechsel weg von der CSU (Plus-Artikel rosenheim24.de). Der Bad Endorfer betrieb lange ein Friseurgeschäft, ist im Gemeinderat aktiv und Nebenerwerbslandwirt. Ebenfalls erstmals kandidieren „dieBasis“ und ihr Direktkandidat Nino Kornhass zur Bundestagswahl. Der Brückmühler ist 33 Jahre alt und leitet Kampfsportschulen (Plus-Artikel rosenheim24.de).

Dagegen schon bei den letzten beiden Wahlen zum Bundestag war Ludwig Maier Direktkandidat für die ÖDP und auch heuer bekam er von seiner Partei wieder das Vertrauen (Plus-Artikel rosenheim24.de). Maier kommt aus Soyen und ist 60 Jahre alt. Der Heilerziehungspflegehelfer und Bio-Landwirt im Nebenerwerb sitzt für die ÖDP auch im Kreistag. Die Partei Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) schickt ebenfalls mit Gerald Strickner erneut denselben Kandidaten wie 2017 ins Feld. Ähnlich ist es bei FDP-Kandidaten Michael Linnerer. Der 41-Jährige ist IT-Leiter eines mittelständischen Unternehmens. Linnerers Heimatgemeinde ist Raubling. Auch bei den jüngsten Bundestagswahlen 2017 kandidierte er für die FDP.

Auch die Bayernpartei kandidiert wieder für den Bundestag und um die Erststimme wirbt für sie Stephan Fröhlich. Der 51-Jährige stammt aus Großkarolinenfeld und ist Versicherungskaufmann (Plus-Artikel rosenheim24.de). Wiederum für die „Partei“ tritt Nikolaus Starkmeth an.

Die vergangenen Bundestagswahlen: So stimmte der Wahlkreis Rosenheim 2013 und 2017

Dass sie bei der Bundestagswahl 2017 mit 45,9 Prozent der Erst- und 40,5 Prozent der Zweitstimmen klare Siegerin war (Plus-Artikel rosenheim24.de), hatte für CSU-Direktkandidatin Daniela Ludwig einen bitteren Nachgeschmack. Denn sie musste im Vergleich zur Wahl 2013 herbe Verluste von 12,2 Prozent der Erst- und 13,,6 Prozent der Zweitstimmen einstecken. Die zweitmeisten Stimmen nach Ludwig konnte AfD-Kandidat Andreas Winhart mit 13,0 Prozent der Erst- und 13,9 Prozent der Zweistimmen einfahren, was satte Gewinne von 8,9 beziehungsweise 9,0 Prozent bedeutete. Ein Sitz im Bundestag sprang am Ende nicht für ihn heraus, dafür wurde er dann im Folgejahr in den Bayerischen Landtag gewählt (Plus-Artikel rosenheim24.de). Die AfD kam bei der Bundestagswahl in der gesamten Region auf teils beachtliche Ergebnisse (Plus-Artikel rosenheim24.de).

Nicht nur für Ludwigs CSU, auch für die SPD hatte die Bundestagswahl 2017 einen bitteren Nachgeschmack, die Partei erlebte in unserer Region ein beachtliches Minus (Plus-Artikel rosenheim24.de). SPD-Direktkandidat Abuzar Erdogan kam zwar mit 11,8 Prozent der Erst- und 11,3 Prozent der Zweitstimmen auf das drittbeste Ergebnis, das bedeutete aber auch Verluste von 0,7 beziehungsweise 3,5 Prozent. Ebenfalls Verluste im Vergleich zur vergangenen Wahl musste die Piratenpartei und deren Direktkandidat Olaf Krueger einstecken, die mit 0,6 Prozent der Erst- und 0,3 Prozent der Zweitstimmen Verluste von 1,7 beziehungsweise 1,4 Prozent hinnehmen musste. Die Ergebnisse der BüSo stagnierten, ÖDP und Bayernpartei verzeichneten minimale Gewinne und Verluste.

Einen respektablen Zugewinn verzeichnete mit 7,4 Prozent der Erst- und 11 Prozent der Zweistimmen FDP-Kandidat Michael Linnerer, was Zugewinne von ordentlichen 4,8 beziehungsweise 6,0 Prozent bedeutete. Auch die Linke von Sebastian Misselhorn konnte sich mit 3,8 Prozent der Erst- und 5,1 Prozent der Zweistimme über Zugewinne von 1,4 beziehungsweise 2,2 Prozent freuen.

Gewinne und Verluste 2017 zu 2013:

ParteiErststimmenZweitstimmen
CSU-12,2 Prozent-13,6 Prozent
SPD-0,7 Prozent-3,5 Prozent
Grüne+/-0,0 Prozent+1,6 Prozent
FDP +4,8 Prozent+6,0 Prozent
AfD+8,9 Prozent+9,0 Prozent
Die Linke+1,4 Prozent+2,2 Prozent
Freie Wähler+0,6 Prozent+0,1 Prozent
Piraten-1,7 Prozent-1,4 Prozent
ÖDP+0,2 Prozent-0,3 Prozent
Bayernpartei+0,2 Prozent-0,1 Prozent
BüSo+/-0,0 Prozent+/-0,0 Prozent

Bundestagswahl 2017:

NameParteiErststimmen Zweitstimmen
Daniela Ludwig\tCSU45,9 Prozent40,5 Prozent
Abuzar ErdoganSPD11,8 Prozent11,3 Prozent
Korbinian GallGrüne9,4 Prozent10,0 Prozent
Michael LinnererFDP7,4 Prozent11,0 Prozent
Andreas WinhartAfD13,0 Prozent13,9 Prozent
Sebastian MisselhornDie Linke3,8 Prozent5,1 Prozent
Mary FischerFreie Wähler3,3 Prozent2,4 Prozent
Olaf KruegerPiraten0,6 Prozent0,3 Prozent
Ludwig MaierÖDP2,2 Prozent1,2 Prozent
Bernhard NeumannBayernpartei2,4 Prozent1,8 Prozent
Gerald Strickner BüSo0,1 Prozent0,0 Prozent

Bundestagswahl 2013:

NameParteiErststimmen Zweitstimmen
Daniela LudwigCSU58,1\tProzent54,1 Prozent
Abuzar ErdoganSPD12,5 Prozent14,8 Prozent
Ursula ZeitlmannGrüne9,4 Prozent8,4 Prozent
Thomas RauscherFDP2,6 Prozent5,0 Prozent
Jürgen GladigauAfD4,1 Prozent4,8 Prozent
Walter MiniDie Linke2,4 Prozent2,9 Prozent
Robert MultrusFreie Wähler2,8 Prozent2,2 Prozent
Hartmut ErnstPiraten2,3 Prozent1,7 Prozent
Ludwig MaierÖDP2,0 Prozent1,5 Prozent
Bernhard NeumannBayernpartei2,3 Prozent1,9 Prozent
Gerald Strickner BüSo0,1 Prozent0,1 Prozent
Peter Staudenhöchtl\tREP1,2 Prozent0,8 Prozent

Bundestagswahl 2021: Diese Gemeinden gehören zum Wahlkreis Rosenheim (222)

In Bayern leben mittlerweile so viele Menschen, dass die Wahlkreise neu eingeteilt worden sind und der Freistaat einen zusätzlichen bekommen hat - statt bisher in 45 wird nun in 46 gewählt. Bundesweit sind es 299. Im Bundestagswahlkreis Rosenheim gibt es 233.688 Wahlberechtigte.

In dieser Übersicht findet Ihr alle Gemeinden und Städte, die zum Wahlkreis Rosenheim gehören:

  • Kreisfreie Stadt Rosenheim
  • Bad Aibling
  • Kolbermoor
  • Wasserburg am Inn
  • Bad Endorf
  • Bruckmühl
  • Neubeuern
  • Prien am Chiemsee
  • Albaching
  • Amerang
  • Aschau im Chiemgau
  • Babensham
  • Bad Feilnbach
  • Bernau am Chiemsee
  • Brannenburg
  • Breitbrunn am Chiemsee
  • Chiemsee
  • Edling
  • Eggstätt
  • Eiselfing
  • Feldkirchen-Westerham
  • Flintsbach am Inn
  • Frasdorf
  • Griesstätt
  • Großkarolinenfeld
  • Gstadt am Chiemsee
  • Halfing
  • Höslwang
  • Kiefersfelden
  • Nußdorf am Inn
  • Oberaudorf
  • Pfaffing
  • Prutting
  • Ramerberg
  • Raubling
  • Riedering
  • Rimsting
  • Rohrdorf
  • Rott am Inn
  • Samerberg
  • Schechen
  • Schonstett
  • Söchtenau
  • Soyen
  • Stephanskirchen
  • Tuntenhausen
  • Vogtareuth

Am Wahlabend, 26. September 2021, findet Ihr hier im Artikel alle Prognosen, Hochrechnungen, regionale Ergebnisse und die Stimmen der heimischen Kandidaten.

hs

Rubriklistenbild: © Paula Trautmann

Kommentare