Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aus dem Gemeinderat

Anwohner verärgert: Bekommt Eiselfing bald eine Lärmschutzwand neben der Staatsstraße?

Laut ist es direkt neben der Staatsstraße in den Gärten der neuen Reihenhäuser. Besonders, wenn die genehmigte Geschwindigkeit von 70 km/h überschritten wird, durch Lkw-Verkehr und hohes Fahraufkommen an den Wochenenden.
+
Laut ist es direkt neben der Staatsstraße in den Gärten der neuen Reihenhäuser. Besonders, wenn die genehmigte Geschwindigkeit von 70 km/h überschritten wird, durch Lkw-Verkehr und hohes Fahraufkommen an den Wochenenden.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Reihenhäuser an der Staatsstraße von Wasserburg nach Prien leiden unter dem Autolärm. Gibt es die Chance auf eine Schutzwand? So sieht es der Gemeinderat Eiselfing.

Von: Andreas Burlefinger

Eiselfing – Den Eigentümern der neuen Häuser in der Dr.-Helmut-Pömsl Straße im Ort Bergham wird der Straßenlärm zu laut. Allerdings nicht der, der in der eigenen Straße entsteht, sondern der, der von der direkt an den Grundstücken vorbei führenden Staatsstraße von Wasserburg nach Prien kommt.

Deshalb stellten sie nun einen Antrag auf eine Lärmschutzwand, die zugleich in Verbindung mit der Erstellung einer Schutzplanke entlang der Grundstücke neben der Staatsstraße, die eine Forderung des Staatlichen Bauamts ist, erstellt werden soll.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Diese Schutzplanke ist die Voraussetzung dafür, dass eine Lärmschutzwand an der Grundstücksgrenze genehmigt werden kann. Aufgrund der zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h gilt dort in der Regel eine sogenannte Anbauverbotszone.

Hoffen auf weitere Geschwindigkeitsbegrenzung

In der Aussprache stellte Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) für diese Maßnahme zunächst die Nichtzuständigkeit der Gemeinde fest. „Eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde kann deshalb nicht in Aussicht gestellt werden“ sagte er. „Trotzdem werden der Gemeinderat und die Verwaltung die Maßnahme begleitend unterstützen“, fügte der Bürgermeister in der Sitzung noch hinzu.

Bei einem Ortstermin mit der Polizei, dem Staatlichen Bauamt in Rosenheim, dem Kommunalen Zweckverband Oberland und der Verkehrsbehörde im Landratsamt Rosenheim werde die Gemeinde Eiselfing jedoch darauf hinwirken, dass aufgrund dieser neuen Bebauung eine Ortsdurchfahrt festgesetzt werde.

Zusätzlich dazu hofft Reinthaler, dass es damit doch eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung geben könnte.

Eine Abstimmung gab es in diesem Vorgang aufgrund der genannten Nichtzuständigkeit nicht. Deutlich erkennbar war beim Gemeinderat die Billigung zum Vorgehen des Bürgermeisters und der Verwaltung.

Kommentare