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Spatenstich

Baugenossenschaft investiert Millionensumme in 23 Sozialwohnungen für Bruckmühl

Schwingen die Spaten für 23 Sozialwohnungen an der Sudetenstraße in Bruckmühl: (von links) Sabine Kaule (Aufsichtsratsmitglied), Carl Maurer, Ulrike Fußeder (Vorstandsmitglieder), Michael Spiel (FS Wohn- und Projektbau GmbH), Heinz Schirmann (Vorstandsmitglied), Martin Lass (Vorsitzender) und Karl Kunze (Architekt).
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Schwingen die Spaten für 23 Sozialwohnungen an der Sudetenstraße in Bruckmühl: (von links) Sabine Kaule (Aufsichtsratsmitglied), Carl Maurer, Ulrike Fußeder (Vorstandsmitglieder), Michael Spiel (FS Wohn- und Projektbau GmbH), Heinz Schirmann (Vorstandsmitglied), Martin Lass (Vorsitzender) und Karl Kunze (Architekt).

Ein Festpreisangebot über 6,5 Millionen Euro macht es möglich, dass an der Sudetenstraße in Bruckmühl 23 Sozialwohnungen entstehen. Bauträger sind die Vereinigten Gemeinnützigen Baugenossenschaften Bad Aibling-Bruckmühl.

Bruckmühl – Ein Gebäude mit 23 öffentlich geförderten Wohnungen und einer Tiefgarage entsteht an der Sudetenstraße 8c in Bruckmühl. Bauträger sind die Vereinigten Gemeinnützigen Baugenossenschaften Bad Aibling-Bruckmühl. Wegen der unsicheren Kostensituation war die Baumaßnahme zwischenzeitlich zurückgestellt worden. Jetzt gibt ein Festpreisangebot über 6,5 Millionen Euro – einschließlich der Entsorgung von Altlasten – des „Generalübernehmers“ FS Wohn- und Projektbau GmbH Bad Aibling Planungssicherheit.

In 100 Wochen ist der Neubau fertig

Der Spatenstich ist jetzt erfolgt. Auf dem Baugelände an der Mangfall trafen sich dazu Architekt, Bauunternehmer und Vertreter der Baugenossenschaft. Auf die aufgeschobene Konkretisierung des Projektes ging der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Lass ein: „Das Blatt hat sich gewendet. Wir mussten zunächst noch einige Bedenken ausräumen. Jetzt sind wir froh, dass wir bauen können“, stellte er zu Beginn der „Spaten-Zeremonie“ fest.

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Der Aiblinger Architekt Klaus Kunze äußerte seine Freude, dass sich die Baugenossenschaft wieder für einen Neubau entschieden hat. „Es gibt in der Gegend keine Baugenossenschaft, die bezahlbaren Wohnraum schaffen kann, es ist ihr ureigenster Sinn“, betonte er und führte weiter aus: „Der Neubau gibt viel mehr Möglichkeiten, und man hat eine Lösung gefunden, dass die Baukosten nicht über den Kopf wachsen.“ Es sei zu hoffen, dass dieser Neubau in den nächsten Jahren nicht der einzige bleibt. „Schon ein Otto-Normal-Verbraucher kann sich heute oft keinen Wohnraum mehr leisten, nicht zu reden von der Altersarmut“, äußerte er.

Daran knüpfte auch Vorstandsmitglied Carl Maurer an. „Wir haben Potenzial, wir schauen uns an, was wir in der Zukunft machen können. Wir freuen uns unbändig über das Projekt Sudetenstraße und hoffen, dass es in den geplanten 100 Wochen fertig wird.“

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Geschäftsführer Michael Spiel von der FS Wohn- und Projektbau GmbH Bad Aibling bekräftigte: „Ihr könnt euch auf den von uns kalkulierten Festpreis verlassen.“ Nicht nur der Generalübernehmer, sondern auch die Subunternehmer sind in der näheren Region beheimatet. Im Hinblick auf zukünftige Baumaßnahmen der Genossenschaft erklärte Martin Lass: „Wenn das Projekt hier gut läuft, brauchen wir auch in Bad Aibling einen Neubau. Wir müssen dort Gebäude aus den 50er-Jahren ersetzen und auch nachverdichten. Wir wollen unsere günstige Mietpreisgestaltung auch in Zukunft fortsetzen, denn es sollen sich nicht nur Reiche Wohnraum leisten können.“

Tiefgarage mit E-Ladesäulen

Das neue Gebäude an der Sudetenstraße mit drei Vollgeschossen wird 16 Meter breit und 30 Meter lang. Es umfasst insgesamt 1540 Quadratmeter Wohnraum und verfügt zudem über eine Tiefgarage mit 30 Plätzen und Ladeplätze für E-Mobile. Alle Wohnungen sind barrierefrei. Für die Energieversorgung sorgen unter anderem eine PV-Anlage auf dem Dach und eine Wärmepumpe. „Das neue Gebäude weist den Energiestandard GEG 55 EE auf. Dadurch kann die Baugenossenschaft auch KfW-Mittel generieren – das war mit eine Grundlage der Finanzierung“, hob Karl Kunze hervor.

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