Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vor toller Kulisse

Gigantisches Brillantfeuerwerk für Bronze - so feiert Bad Feilnbach seine Bob-Olympioniken

Auch einmal wie Christoph Hafer bei Olympia teilnehmen will Bad Feilnbachs Rodelnachwuchs, (von links) Lea Bernrieder, Anna und Ina Dethermeier, Anna-Marie Heide, Valentin Matschina und Korbinian Eisert. 
+
Auch einmal wie Christoph Hafer bei Olympia teilnehmen will Bad Feilnbachs Rodelnachwuchs, (von links) Lea Bernrieder, Anna und Ina Dethermeier, Anna-Marie Heide, Valentin Matschina und Korbinian Eisert. 

Feierlich wurden am vergangenen Freitag die Medaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen in Bad Feilnbach begrüßt.

Bad Feilnbach – Bad Feilnbach durfte am vergangenen Freitag nach 46 Jahren wieder herausragende Athleten und Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen gebührend feiern und ehrte Christoph Hafer, der zusammen mit Anschieber und Bremser Matthias Sommer mit einer Bronzemedaille im heimatlichen Wiechs (Gemeinde Bad Feilnbach) eintraf. Im Vierer-Bob verfehlten Pilot Hafer und sein Team mit sechs hundertstel Sekunden Rückstand nur äußerst knapp eine weitere Medaillenüberraschung.

Viele Erfolge in der Historie

Für Bürgermeister Anton Wallner Anlass genug, die Olympioniken mit einem gigantischen Brillantfeuerwerk als Überraschungshöhepunkt am Rathausplatz feiern zu dürfen. 1972 war es Hausl Schwarm, der erstmals in Sapporo an Olympischen Spielen und letztmalig 1980 in Lake Placid teilnehmen durfte, sowie Sepp Dostthaler, der mit Bogdan Musiol im Zweierbob für Deutschland 1994 in Lillehammer für Deutschland startete.

Die Kommune ist stolz auf ihren Leistungsträger. Ergebnis war eine herrliche Kulisse mit Vertretern der politischen Gemeinde, Vorstandschaft vom Hauptverein SV Bad Feilnbach und der Sparte Rodeln, sowie einer überaus großen Fangemeinschaft aus der ganzen Gemeinde. Überwältigt vom glanzvollen Empfang mit der Musikkapelle Bad Feilnbach, Fackelträgern aus den Reihen des Rodelnachwuchses, Mitgliedern vom Bob-Club sowie einer Abordnung der Trachtenkapelle Litzldorf waren Hafers Freunde, Michael Salzer und Bremser Tobias Schneider. Matthias Sommer, Mit-Anschieber im Viererbob, war wegen einer parallelen Ehrung in seiner Heimatstadt Witten entschuldigt. In seiner Laudatio erinnerten Michael Dostthaler, Vorstandsvorsitzender vom Bob-Club Bad Feilnbach und Bürgermeister Anton Wallner noch einmal an den legendären 15. Februar, als sich Pilot Christoph Hafer und Anschieber auf ihre wohl spektakulärste Fahrt durch den Eiskanal begaben.

Die Spannung unter den Anwesenden im eigens eingerichteten Rathauskino, war laut Rathauschef unbeschreiblich, die nach einem überraschenden vierten Lauf mit einen einhelligen Jubelschrei und Applaus im ganzen Dorf endete. Wie Wallner weiter betonte, habe mit Hausl Schwarm als Olympiateilnehmer und einer Silbermedaille als i-Tüpferl die Tradition zur Entwicklung des Kufensports in Bad Feilnbach begonnen.

Michael Dostthaler zollte in seiner Ansprache dem „schönsten Bobteam Deutschlands“ gleichwohl in der Zweier- als auch in der Viererdisziplin gebührenden Respekt in Bezug auf Leistung, fahrerischem Können, mentalem Selbstvertrauen und einzigartigem Kameradschaftsgeist angefangen vom Balken am Start bis ins Ziel.

Schwieriger Weg zum Erfolg

Wie Balthasar Schwarm und die Erfolgsathleten im Bobsport der Neuzeit in Interviews beteuerten, strebe jeder Leistungssportler das Ziel im „Olymp“ an. Der Weg dorthin sei mit vielen Dornen und Steinen gepflastert. Dazu gehören Trainingsfleiß, Ehrgeiz, eine zuverlässige Mannschaft mit entsprechenden Teamgeist, aber auch Verzicht auf manche Gewohnheiten. Wie Hafer, Salzer und Schneider, auch für Sommer sprechend, sei das Team über viele Jahre gewissermaßen als Familie über alle Höhen und Tiefen zusammengewachsen. Rückhalt fanden sie innerhalb ihrer Familien, Betreuern, Trainern und Motivatoren von Vereinen sowie Freunden, welche ihnen Mut machten. 

Kommentare