"Es gibt keine Gründe für Ausnahmen!"

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Rosenheim - Auf Einladung der Gewerkschaft NGG kamen Bundestagsabgeordnete zu einem Sachgespräch, in dem die Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn diskutiert wurden.

Auf Einladung der NGG–Region Rosenheim trafen sich die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Kofler, Klaus Barthel und Ewald Schurer zu einem Sachgespräch im Büro der NGG Rosenheim, in dem die Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn, wie sie von der CDU/CSU gefordert werden, diskutiert wurden.

Am Ende des intensiven Gesprächs war man sich einig, dass es bei genauer Betrachtung keinerlei Gründe für Ausnahmen von dem kommenden Mindestlohn gibt. Weder wird durch einen Mindestlohn von  8.50 Euro der Spargel nennenswert teurer, noch werden Jugendliche durch einen Mindestlohn von einer qualifizierten Ausbildung abgehalten. Ein gesetzlicher Mindestlohn für alle Arbeitnehmer in unserem Land dient vor allem dazu, die für einige Branchen grassierende Lohnspirale nach unten aufzufangen und den Beschäftigten in diesen prekären Branchen (Fleischwirtschaft, Gastronomie, Zustelldienste etc.) eine Chance auf ein menschenwürdiges Einkommen zu sichern.

Einig war man sich auch, dass der Mindestlohn auch in das Entsendegesetz mit aufgenommen werden muss, um den Machenschaften der bundesdeutschen Fleischwirtschaft zu begegnen. „Zur Überwachung des Mindestlohnes durch die Zollbehörden, müssen empfindliche Sanktionen verhängt werden, ansonsten wird der Mindestlohn nicht wirksam umgesetzt werden können.“ So der Geschäftsführer der NGG Rosenheim Georg Schneider.

Bärbel Kofler, Klaus Barthel und Ewald Schurer bekräftigten nochmal, dass sie sich ohne Wenn und Aber für einen Mindeslohn ohne Ausnahmen einsetzen werden, denn ein löchriger Mindestlohn würde seine Wirkung verlieren.

Rückfragen bitte an Georg Schneider: 0171-7619868

Pressemeldung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Region Rosenheim-Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

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