Entwicklung des Brennernordzulaufs

Bürgermeister für Erkundungsbohrungen

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Landkreis Rosenheim - Er spaltet die Gemüter, der Brennernordzulauf. Jetzt melden sich die Bürgemeister zu den angelaufenen Erkundungsbohrungen: 

In Stephanskirchen und Rohrdorf sind die Bohrunge unbeliebt. In dem "gemeinsamen Planungsraum", sprich Kiefersfelden oder Oberaudorf, will man den Arbeiten aber keine Steine in den Weg legen. 

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Allein in Oberaudorf sind neun Bohrungen geplant. Zwar ist Bürgermeister Hubert Wildgruber ein Verfechter des Brennerbasistunnels, aber nicht ohne Vorsicht. „Wir begrüßen das Dialogverfahren, sind dabei und können unsere Sorgen und Nöte darlegen und auch Vorschläge einbringen, um das Beste für die Gemeinde und das Inntal herauszuholen, nämlich eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation im Inntal mit einer deutlichen Minderung der Lärm- und Schadstoffemissionen“, macht er seine Haltung deutlich.

An zahlreichen der 30 Stellen zwischen Rosenheim und Kufstein sollen Erkundungsbohrungen durchgeführt werden. „Wir erwarten uns eine vertiefte Kenntnis von Boden- und Gebirgsaufbau im Inntal und damit wichtige Hinweise für die weiteren Planungsschritte“, so DB-Projektleiter Manuel Gotthalmseder.

Bis zu 400 Meter tief wird bei diesen Maßnahmen gebohrt und dabei gut 3.000 Meter Bohrkerne sollen dabei gewonnen und untersucht werden. Im Fokus liegen dabei die Grund- und Bergwasserverhältnisse, die Charakteristik und Verbreitung von Lockermaterial sowie die Abgrenzung verschiedener geologischer Strukturen im Festgestein.

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Quelle: rosenheim24.de

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