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Sorgen in der Region Mühldorf

Lehrermangel verschärft sich: Obwohl das Problem bekannt ist, sind die Schulen machtlos

Für Kinder die beste Zeit des Jahres, für die Schulen die Zeit der schwierigen Suche nach Lehrern.
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Für Kinder die beste Zeit des Jahres, für die Schulen die Zeit der schwierigen Suche nach Lehrern.

Im Herbst, das steht schon jetzt fest, wird es zu wenige Lehrer geben. Warum die meisten heimischen Schulen noch nichts dagegen tun können, und welche Ausnahmen es gibt, steht dagegen schon jetzt fest.

Mühldorf – Die Sorgen um Lehrermangel nach den Sommerferien sind in der Region angekommen, Informationen darüber allerdings noch nicht. „Wir haben noch keine offizielle Stellungnahme des Kultusministeriums erhalten“, sagt Regina Hornig, die die Mittelschule Mühldorf leitet. Wie in jedem Jahr rechnet sie mit der Personalzuteilung erst Ende August. „Deshalb können wir noch nichts planen und ich kann nicht sagen, wo oder wie ich kürzen muss.“

Seit Tagen gibt es Warnungen, dass im kommenden Schuljahr massiv Lehrer an Grund- und Mittelschulen fehlen. Darauf reagieren können die heimischen Schulen aber noch nicht, bestätigt auch das Schulamt. „Mit heutigem Datum stehen wir am Beginn der Versetzungen innerhalb Bayerns“, sagt Schulamtsleiter Hans Wax. Weder die Versetzungen in andere Regierungsbezirke noch die innerhalb des Landkreises seien durchgeführt. „Deshalb lassen sich im Moment noch keine landkreisspezifischen Aussagen bezüglich der Personalsituation zum kommenden Schuljahr treffen.“

An den Gymnasien ist die Situation etwas anders

Etwas anders ist die Situation an den Gymnasien, denn die Schulen können selbstständiger reagieren, macht der Direktor des Waldkraiburger Gymnasiums, Helmut Wittmann. „Grundsätzlich ist der Lehrermangel bei uns genauso.“ So fehlen in seiner Personalplanung zwei Lehrer. „Dafür steht uns aber Geld zur Verfügung, wir sind damit auf der Suche nach Arbeitskräften.“

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Dabei gibt es vor allem zwei Möglichkeiten: Teilzeitbeschäftigte finden oder Seiteneinsteiger einstellen. Die gibt es laut Wittmann in Waldkraiburg schon seit zwei Jahren. Er kann im Rahmen der Lehrerverträge Kollegen in Teilzeit aber auch dazu verpflichten, bis zu zwei Stunden mehr zu arbeiten. „Ich bin zuversichtlich, Pflichtunterricht komplett anbieten zu können.“ Beim Wahlunterricht könnte es aber Abstriche geben.

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