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Gucken, staunen und feilschen

Nach zwei Jahren Pause – 6000 Besucher kommen zum Oldtimertreffen nach Mühldorf

Flotter Flitzer im Oval der Rennbahn: das Ehepaar Renate und Harald Franz mit seinem Volvo.
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Flotter Flitzer im Oval der Rennbahn: das Ehepaar Renate und Harald Franz mit seinem Volvo.

Es war auch für Oldtimerfans eine lange Durststrecke, zwei Jahre lang nahezu keine Möglichkeit ihre gepflegten und sorgsam gehegten Fahrzeuge zu präsentieren. Schließlich genießt man auch die Bewunderung der Betrachter. Am Sonntag hatte diese Durststrecke endlich ein Ende.

Mühldorf – Das seit Februar in der Vorbereitung stehende Oldtimertreffen mit Teilemarkt der Oldtimerfreunde Mühldorf e.V. konnte nach 2019 endlich wieder stattfinden. Und auch Petrus hatte ein Einsehen, waren doch die Prognosen für Sonntag alles andere als erfreulich. Letztendlich blieb es bei einem kräftigen Schauer in den Morgenstunden, der jedoch schon bald den ersten Sonnenstrahlen wich.

Bulli-Parade auf der Rennbahn.

Große Anspannung bei den Organisatoren

Mit diesen strömten auch Oldtimerbesitzer und Besucher gleichermaßen auf das Gelände, so dass auch beim Vorsitzenden des Clubs, Hans Freier, die Sorgenfalten einem Lächeln wichen. „Es war schon eine große Anspannung, schließlich wussten wir alle nicht, ob und wie wir unsere Veranstaltung durchführen können“, so der Vorsitzende, der mit einem achtköpfigen Organisationsteam das Treffen und den Markt organisiert hatte.

„Wir waren auf viele Szenarien vorbereitet, selbst unter 2G-Regeln wäre es durchführbar gewesen – allerdings unter einem erheblichen Mehraufwand.“

50 Personen im Team der Oldtimerfreunde

Der Vorsitzende der Oldtimerfreunde Mühldorf, Hans Feirer, war zufrieden mit der Resonanz.

Letztendlich waren es „normale“ Rahmenbedingungen, durch die sich sicherlich auch die große Besucherzahl von geschätzten 6000 Besuchern erklärt. Sie konnten in dem weiten Rennbahnoval an die 1000 Fahrzeuge bewundern, die alle älter als 30 Jahre waren.

Oldtimer, soweit das Auge reicht. Knapp 6000 Besucher strömten zum Teilemarkt auf die Rennbahn.

Bunter Mix aus Gebrauchsfahrzeugen, Zweirädern und Edelkarossen

Beim Teilemarkt wurde fast jeder fündig. Kein Wunder 350 Händler hatten ihre Waren angeboten.

Es herrschte ein bunter Mix aus Gebrauchsfahrzeugen, Zweirädern und Edelkarossen. Zudem boten an die 350 Aussteller Ersatzteile und Zubehör in Hülle und Fülle an, so dass so manch einer das lang gesuchte Teil für seinen Oldtimer mit nach Hause nehmen konnte. Für den reibungslosen Ablauf sorgte in souveräner Manier ein etwa 50 Personen zählendes Team der Oldtimerfreunde Mühldorf.

Oldtimer mit wunderbaren Geschichten

Und ist das Moped noch so klein, kann es doch ein Oldie sein

Ein Blickfang war unter vielen anderen der Volvo P 1800 S mit Heckflossen, Baujahr 1969. Er gehört seit nunmehr 32 Jahren dem Mühldorfer Ehepaar Harald und Renate Franz. „Der kam praktisch mit der Geburt unserer Tochter ins Haus“, erklärt Renate Franz mit einem Schmunzeln. Geholt haben ihn sich die beiden aus München von einem Arzt, anschließend originalgetreu restauriert und seitdem gehütet wie den eigenen Augapfel.

Ein echter Hingucker war auch der Citroën 11 CV „Gangster“, Baujahr 1956. Der Achtsitzer wurde 2012 von Sepp Klement aus Winhöring in Berlin abgeholt.

„Gangster“ war als Taxi unterwegs

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Dort war der Oldtimer offenbar viele Jahre als Taxi im Einsatz, ehe er abgestellt wurde. „Er war zwar im unrestaurierten Zustand, doch der Besitzer hatte alle originalen Teile sauber beschriftet und geordnet aufgehoben, so dass die Restauration nach einem halben Jahr abgeschlossen war“, erzählt Klement, der das Fahrzeug mittlerweile auch für Hochzeitsfahrten anbietet.

Unverkäufliches Familienmitglied

Wunderschön: der Riley Monza von Adam Holzner.

Zu den ältesten Fahrzeugen zählte sicherlich der Riley Monza, Baujahr 1935, mit dem Adam Holzner anreiste. Der in England aufgebaute Sportwagen kam über Holland und Italien nach Oberbergkirchen. Gefragt nach dem Preis, erklärt ihn Holzner für unverkäuflich: „Der gehört praktisch zur Familie“.

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