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„Schwerer Schlag für uns“

Robert Habeck stoppt KfW-Geld: Für Ampfinger Kinderkrippe fehlen nun 350.000 Euro

Ampfing hatte für den Neubau einer Kinderkrippe fest mit der KfW 40-Förderung gerechnet.
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Ampfing hatte für den Neubau einer Kinderkrippe fest mit der KfW 40-Förderung gerechnet.

Die Gemeinde Ampfing hatte fest mit der Förderung nach KfW 40 für die energetisch hochwertig geplante Kinderkrippe gerechnet. Daraus wird jetzt nichts.

Ampfing - Die Gemeinde Ampfing braucht eine weitere Kinderkrippe. Der Bedarf wurde bereits festgestellt und der Bau geplant.

Um den Antrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die KfW 40-Förderung einzureichen, wurde auch ein Energieberater beauftragt.

Förderstopp von jetzt auf gleich

Dann verkündete Klimaminister Robert Habeck am 24. Januar den sofortigen Stopp von genau dieser Förderung. Ohne Übergangsfrist, von einem Tag auf den anderen. Was unzähligen privaten Bauherren jetzt die Finanzierung ihres Häuschens zerschießt, geht auch auch an Kommunen nicht spurlos vorüber.

Hans Wimmer, Geschäftsleiter der Gemeinde Ampfing, hatte mit der Förderung nach KfW 40 für die neu zu bauende, energetisch hochwertig geplante Kinderkrippe gerechnet. Am Tag als der Förderstopp verkündet wurde, hat die Gemeinde den Antrag sofort fertiggemacht und noch am gleichen Tag abgeschickt. Vergebens, der Antrag kam schon wieder mit einer Absage zurück.

„Wir hatten fest mit der Förderung gerechnet“, so Wimmer. „Dass das Programm von heute auf morgen gestoppt wurde, ohne eine Auslauffrist, ist ein schwerer Schlag für uns.“ Der zweite harte Dämpfer für die Finanzierung des Projekts, nachdem Mitte 2021 schon das Sonderinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ durch den Bund beziehungsweise den Freistaat Bayern ausgelaufen ist.

Projekt nicht ewig aufschieben

Die Gemeinde könne die Baumaßnahme sicher noch einige Monate aber nicht für Jahre aufschieben, so Wimmer. Aber der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen sei da und steige weiter. Wimmer hofft, dass bald eine neue KfW-Förderung angeboten wird. Auch der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung mache der Gemeinde Hoffnung auf eine Neuauflage der Förderung mit Bundes- und Landesmitteln.

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„Für Ampfing geht es bei förderfähigen Kosten von drei Millionen Euro um Förderbeträge von rund 350.000 Euro von der KfW und rund einer Million Euro vom Freistaat“, so Wimmer. „Sollten diese Programme auf Dauer wegfallen, müssten wir an anderen Stellen einsparen.“

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