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Bundestagswahl 2021: Wiedergewählter Mühldorfer Abgeordneter

Stephan Mayer (CSU) zum Wahlergebnis: „Große Koalition kommt für mich nicht mehr in Frage“

Wahlsieger Stephan Mayer an der Wahlurne.
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Wahlsieger Stephan Mayer an der Wahlurne.

„Das Ergebnis ist für mich und meine Partei nicht zufriedenstellend.“ Stephan Mayer hat bei der Bundestagswahl 2021 für die CSU das Direktmandat im Wahlkreis Altötting/Mühldorf geholt. Er plädiert für eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen.

Mühldorf – Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer wird auch in den nächsten vier Jahren den Stimmkreis Altötting/Mühldorf in Berlin vertreten. Wir sprachen mit ihm über den Wahlausgang und mögliche Koalitionen. Die CSU hat bei den Erststimmen und bei den Zweitstimmen im Wahlkreis Altötting/Mühldorf große Verluste eingefahren.

Wie bewerten Sie Ihr persönliches Ergebnis bei dieser Bundestagswahl?

Stephan Mayer: Natürlich ist das Ergebnis nicht so zufriedenstellend, wie ich es mir gewünscht hätte. Auf der andren Seite muss man sehen, dass sich noch viele Kandidaten um das Mandat im Stimmkreis beworben haben. Von diesen zehn Kandidaten liege ich mit meinem Ergebnis weit vorne und diese Ausgangslage ist schon zufriedenstellend. Ich werde mich in den kommenden vier Jahren wieder mit aller Kraft für den Stimmkreis in Berlin einsetzen.

Liveticker zum Nachlesen: Die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Altötting/Mühldorf

Wie beurteilen Sie das Ergebnis der CSU bei dieser Wahl in Bayern?

Mayer: Wir haben uns sicherlich ein besseres Ergebnis gewünscht. Über die genauen Ursachen müssen wir noch in den zuständigen Gremien der CSU sprechen.

Alle Informationen rund um die Bundestagswahl finden Sie hier

Wie sehen Sie die Regierungsbildung in Berlin nach dieser Wahl?

Mayer: Noch kann man nicht sagen, wie diese Wahl ausgehen wird, da werden wir die endgültige Sitzverteilung im Bundestag abwarten müssen. Da kann es bei diesem knappen Ausgang um zwei oder drei Mandate hin oder her gehen. Ich persönlich glaube nicht an Fortsetzung der Großen Koalition. Für mich persönlich kommt sie auch nicht mehr in Frage. Es wird entweder eine Ampelkoalition geben, oder es läuft auf eine Jamaika-Koalition hinaus.

Für mich ist es wichtig, dass wir eine Regierungsbildung mit dem Ziel Deutschland für die Zukunft fit machen hinbekommen. Wer die großen Fragen der Zukunft wie die Gestaltung des Industriestandorts und die Modernisierung unseres Landes sowie die Klimaaufgaben anpacken will, sollte die Regierung übernehmen. Ich persönlich plädiere für eine Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen, die wir vor vier Jahren schon in Angriff nehmen wollten. Aber das wird sich alles in den nächsten Wochen klären. Es werden sicherlich keine einfachen Gespräche und Verhandlungen werden.

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