Erste Ausstände in der Region

Welche Einrichtungen sind von den Warnstreiks betroffen?

Landkreis - „Nach zwei Verhandlungsrunden als Nullnummern werden sich aus dem ver.di Bezirk Rosenheim vor der geplanten letzten Verhandlungsrunde Mitte April an den bundesweiten Warnstreiks beteiligen. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft brummt, die Steuereinnahmen sprudeln, aber die Beschäftigten mit Almosen abgespeist werden sollen“, betonte Robert Metzger.

Die zweite Tarifverhandlungsrunde für die 2,14 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes ist am 13.März. zu Ende gegangen. Die Tatsache dass auch in der zweiten Verhandlungsrunde die Arbeitgeber kein Angebot gemacht haben, kann man als „dreist und provokativ“ bezeichnen, so Robert Metzger, Tarifkoordinator des ver.di Bezirks Rosenheim.

Nach zwei Verhandlungsrunden als Nullnummern werden wir vor der geplanten letzten Verhandlungsrunde Mitte April auch im Bezirk Rosenheim uns mit ersten Warnstreiks beteiligen, betonte Metzger.

Was fordert ver.di?

ver.di fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen Gehaltserhöhungen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro.

Welche Einrichtungen streiken?

Am Warnstreik nehmen folgende Einrichtungen teil: 

  • Im Landkreis Altötting beteiligt sich der städtische Bauhof in Burgkirchen am Warnstreik. 
  • In Rosenheim finden Warnstreiks schwerpunktmäßig im Bereich der Kliniken statt. Hierzu zählen die Klinik Standorte Wasserburg, Bad Aibling und Rosenheim der RoMed-Kliniken. 
  • verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung Rosenheim.

Alle genannten Einrichtungen werden am Mittwoch, den 21. März, von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr bestreikt. Im Klinikum Rosenheim werden wir mit einem Schwerpunkt den Operationsbereich bestreiken. Es muss damit gerechnet werden, dass geplante Operationen sich verschieben oder ganz ausfallen müssen. Notfälle werden selbstverständlich behandelt.

„Stärkt den öffentlichen Dienst – weil es um Mehr geht“

Wir setzen damit ein klares Signal an die öffentlichen Arbeitgeber für die nächste Verhandlungsrunde: „Stärkt den öffentlichen Dienst – weil es um Mehr geht“ ver.di ist es wichtig klar zustellen, dass sich der Warnstreik nicht gegen die örtliche Einrichtung richtet, sondern gegen die Blockade der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst insgesamt. Dies hat weder etwas mit Wertschätzung noch mit einer Teilhabe der Beschäftigten an der guten konjunkturellen Entwicklung zu tun.

Pressemeldung Gewerkschaft ver.di Bezirk Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Martin Schutt (Symbolbild)

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