Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

ARTIKELSERIE: MEINE NEUE HEIMAT - WIE DENKEN ZUGEZOGENE ÜBER BAYERN?

"Der Schlag ins Gesicht des Neuankömmlings saß"

+

Landkreis - Wie fühlen sich Zugezogene im schönen Bayern? Was denken sie über Land und Leute? Wir wollten von Nichtbayern wissen, wie sie über Ihre neue Heimat denken.

Einige Leser haben uns auf unseren Aufruf hin von ihren Erfahrungen mit ihrer neuen Heimat, positive wie negative, berichtet. Diese Eindrücke möchten wir wir im Rahmen der Artikelserie "Bayern - meine neue Heimat" veröffentlichen. Vielleicht bekommt der ein oder andere dadurch eine neue Sicht auf unser schönes Oberbayern und seine Menschen.

Jeden Sonntag wird ein Erfahrungsbericht veröffentlicht

Diese Woche: Von Hessen nach Inzell

"Als wir vor 16 Jahren von der hessischen Bergstraße nach Inzell zogen taten wir das, was man in Hessen tut, wenn man "neu" ist und stellten uns mit einem kleinen Blumenstrauß bei den Nachbarn vor. Die waren zuerst irritiert und die Frau des Hauses meinte zu mir gewandt: " wos mer gornet meegen daaten wenn die Preisen daher kemmet, kaafen sich a Dirndl und moanen, nu sans Bayern". 

Ich konnte sie beruhigen: Dirndl sind nicht meine Moderichtung. Aber der Schlag ins Gesicht des Neuankömmlings saß. Aber da habe ich auch den Hinweis eines befreundeten Münchners verstanden, der, als er von unserem Umzug erfuhr, meinte: 'in Bayern gehen die Uhren anders.' 

In Hessen gibt es nur Nachbarn, egal woher sie zuziehen. Und man kann sich anfreunden, was hier kaum gelingt: Bekanntschaften ja, Freundschaften nein. Da bleibt man lieber unter sich. Schade eigentlich.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich jener Nachbarin als ihr Haus lichterloh brannte, die gesamte Wäsche, Bettwäsche, Handtücher gewaschen habe, den gesamten Nippes vom fetten Ruß befreit und einige Dinge noch wochenlang bei uns aufbewahrt habe, weil das Haus voller Brandgeruch war. So macht man das in Hessen...;-))"

Lesen Sie auch die anderen Beiträge der Serie:

"Die Einheimischen haben mich nicht verstanden und ich sie nicht"

- "Wenn man genau hinhört, tragen die Bayern ihr Herz auf der Zunge"

- "Lasst den Bayern ein wenig Zeit, Euch kennen zu lernen"

- Rheinländerin: "Ich komme mir vor wie eine Aussätzige"

- "Man muss sich integrieren, für mich gehört das dazu"

- "Irgendwann begreift auch der Letzte: Die Erde ist keine Scheibe"

- "Positiv überrascht hat mich die Willkommenskultur"

- "Das Geld ist willkommen, der Mensch dazu jedoch nicht"

- "Danke Bayern für diesen schönen Ort"

Kommentare