Landrat: Nothilfe-Regelung aufweichen

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Landkreis - Landrat Josef Neiderhell setzt sich dafür ein, dass mehr Menschen als bislang geplant von der 150 Millionen Euro-Nothilfe profitieren.

Die Bayerische Staatsregierung hat für die Betroffenen des Hochwassers 150 Millionen Euro bereitgestellt, doch nur ein Teil der Geschädigten haben Anspruch auf Unterstützung.

Gemäß der aktuellen gesetzlichen Regelung bekommt man kein Geld, wenn man eine Elementarversicherung hätte abschließen können. Es wird nur jenen geholfen, die sich nicht versichern konnten. Versicherer entscheiden oft von Straßenzug zu Straßenzug, ob sie eine Elementarversicherung anbieten - je nachdem, wie groß das Risiko zum Beispiel eines Hochwassers eingeschätzt wird.

Landrat Josef Neiderhell hat nun den Präsidenten der Regierung von Oberbayern gebeten, sich beim Bayerischen Kabinett dafür einzusetzen, dass diese Regelung aufgeweicht wird, damit möglichst viele Menschen von der Nothilfe profitieren. Wie die Neuregelung aussehen könnte und ob sie überhaupt kommt, ist noch völlig offen. Ebenso ist unklar, wie viel Prozent des entstandenen Schadens jeder einzelne mit seinem Anteil an der 150 Millionen Euro-Nothilfe ersetzen kann.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © kmr

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