Vier "Altöttinger" auf der "Carbage Run"-Rallye

Tag 1 auf dem Roadtrip: Kiwi-Kondom besorgt aber "Wir hängen!"

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Das große Abenteuer hat begonnen: Vier Altöttinger und "Zenze" auf der "Carbage Run"
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Landkreis Altötting/Dresden/Osteuropa - Am Montagmorgen um 9.00 Uhr startet die „Carbage Run 2017“. 2.500 Kilometer in fünf Tagen durch sieben Länder Osteuropas liegen vor den Teilnehmern.

Update, 18.30 Uhr:

Die vier „Hoizlandla“ aus dem Landkreis Altötting: Seit Montagmorgen sind sie offiziell unterwegs auf „Europas ultimativen Roadtrip“, der „Carbage Run Rallye – Edition 2017“. Startpunkt: eine Wiese irgendwo in und/oder um Dresden. Etappenziel am ersten von fünf Tagen durch sieben Länder Osteuropas: das polnische Katowice (Kattowitz).

Erste Neuigkeiten von Team "Hoizlandla":

In einem kurzen Telefonat am Montagabend spricht Dominik Steinlehner über gute Stimmung im Team: Alle hätten sich schon tierisch gefreut, dass es losgeht, Glücksschwein "Zenze" auf dem Dach des T4 sowieso. Und so hat das dann ausgesehen:

Tag 1 auf dem Roadtrip ihres Lebens: "Wir hängen in der Zeit!"

"Wir hängen in der Zeit"

Richtig: Die "Carbage Run"-Rallye geht in ihren Einzelwertungen nicht auf Zeit sondern auf Punkte. Die gibt es für die skurrilsten Aufgaben. Heute mussten die vier "Hoizlandla" irgendwo zwischen Dresden und Kattowitz

  • ein Foto vom Auto in einer Garage auf dem Weg machen
  • und ein Kondom mit Kiwi-Geschmack kaufen.

Am Ende des Tages muss das Auto zusätzlich noch eine Tankanzeige im Bereich der Reserve aufweisen. Bis die vier aus dem Landkreis Altötting aber ihre Punkte gewertet bekommen, dauert es noch. Laut Steinlehner waren sie kurz nach 18 Uhr noch mehr als 100 Kilometer vom Etappenziel entfernt. Wer dort zu spät ankommt, kann seine Punkte vergessen.

Wie es weiter geht für die vier "Hoizlandla" - am Dienstagmorgen gibt es weitere Infos.

Vorbericht:

Vier autofanatische Abenteurer aus dem Landkreis Altötting sind bereits am Sonntagmorgen aufgebrochen, um rechtzeitig am Startpunkt in Dresden zu sein. Sie sind das Team „Hoizlandler“. innsalzach24 berichtet während dieser Rallye der besonderen Art täglich, wie sich die Alexander, Fridolin, Bebbo und Dominik so machen.

Video: privat

Je zwei sitzen in einem Auto und da liegt die Herausforderung: Die Kisten sind alt, sehr alt. Mehr als 500 Euro darf ein Auto nicht gekostet haben, um bei der „Carbage Run“ zugelassen zu werden. Freileich: Die Kisten haben TÜV und werden vor dem Start auch noch einmal kontrolliert aber ein Wellness-Urlaub sieht eben anders aus. Den vieren ists egal. Jetzt gibt es kein zurück mehr.

Vier Altöttinger und "Zenze" auf der "Carbage Run"

Die „technischen“ Daten von Team „Hoizlandler“:

Seat Toledo

  • Baujahr 98, TDI, 170 PS
  • Alexander Germer (30)
  • Fridolin Germer (nicht mehr ganz 30)

VW T4

  • Baujahr 95, 68 PS
  • Bebbo Gillhuber (26)
  • Dominik Steinlehner (28)

Der Wettbewerb:

Was genau auf sie zukommt, wissen die vier nicht. Wirkliche Rallye-Erfahrung hat keiner von ihnen. Soviel steht fest: Auf Zeit geht die „Carbage Run“ nicht, sondern auf Punkte. Die gibt es offenbar für gelöste Aufgaben während jeder Tagesetappe. Spannend wird sicherlich auch, ob die Autos herhalten. In diesem Punkt wähnen sich die „Hoizlandla“ gut vorbereitet. Alle vier seien sie handwerklich begabt. Werkzeug und die wichtigsten Ersatzteile im Auto, Reserverad aufs Dach geschnallt: Es kann also losgehen.

Der Glücksbringer:

Was hier nur noch fehlt, ist ein Glücksbringer. Wie bereits berichtet, wollten die vier nicht ohne Holzsau „Zenze“ fahren und tatsächlich ziert sie jetzt das Dach des T4 und schon auf den ersten Metern Autobahn scheint es, als fühle sie sich da oben auch sauwohl.

Ihren Weg durch sieben Länder Osteuropas im Rahmen der „Carbage Run 2017“ wollen die vier autofanatischen Abenteurer nicht nur für einen guten Zweck verspenden sondern auch teilen. Die Tageszusammenfassung von Tag 1 der vier auf der Rallye gibt es am Montagabend.

Quelle: innsalzach24.de

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