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Fördermittel für Machbarkeitsstudien bewilligt

Neue Radlbrücken für Burghausen und Traunstein?

Zwischen dem Bahnhof und dem Hallenbad soll man mit Hilfe der Fahrradbrücke leichter hin und her kommen.
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Die „Skylink“ Radlbrücke soll Bahnhof und Wacker-Areal verbinden.

Bayern will Radlland werden und sucht innovative Lösungen: vor allem für Städte. Burghausen und Traunstein gehören zu 27 Modell-Städten die der Freistaat nun fördert.

Burghausen, Traunstein – Erst am 25. Mai hat Verkehrsminister Christian Bernreiter Urkunden an die Kommunen überreicht, deren Projekte in die Radoffensive „Klimaland Bayern“ aufgenommen wurden. Auch Burghausen und Traunstein sind mit dabei. Sie profitieren von dem erhöhten Fördersatz von 80 Prozent der förderfähigen Kosten. „Es geht uns vor allem um innovative Ideen, die den Radverkehr voranbringen, deshalb übernehmen wir bereits die Förderung von Machbarkeitsstudien und Planungen“, so Bernreiter. Teil des Programms seien auch interkommunale Vorhaben, Radwege an Bahnlinien und durch Wälder. Dafür stelle Bayern insgesamt zehn Millionen Euro bereit.

Burghausen untersucht Machbarkeit der „Skylink“-Brücke

„Das Projekt der Radoffensive Bayern lobt mit einer staatlichen Förderung besonders innovative Planungen für den Fahrradverkehr aus, die aufgrund der Einzigartigkeit und Schwierigkeit eine vorbereitende Machbarkeitsstudie erfordern. Das heißt, es gibt keine Förderung für die Maßnahme und deren Umsetzung selbst“, erklärt der Erste Bürgermeister von Burghausen, Florian Schneider. „Es werden Kosten gefördert, die Planungsschritte zur möglichen Umsetzung der Maßnahmen in einer Grundplanung erfassen. Dabei sollen die notwendigen Konstruktionserfordernisse und die Realisierungsdetails am besonderen Verkehrsschwerpunkt erarbeitet werden. Die Kosten für das innovative Projekt sollen ermittelt werden.“

Burghausen erhält Förderung für Machbarkeitsstudie.

In Burghausen wird nun mit Hilfe der Förderung eine Machbarkeitsstudie für eine Fahrradbrücke mit integrierter Mobilitätsstation in der Brückenrampe erstellt. Die Rad- und Fußgängerüberführung soll vom Berliner Platz zur ehemaligen Geschäftsstelle des SV Wacker reichen und das Hallenbad sowie die Wacker Chemie besser erschließen. „Gerade dieser Verknüpfungsbereich wurde als bedeutende Nord-Süd-Fahrradspange im Mobilitätskonzept der Stadt erkannt und zum Ausbau empfohlen“, so Schneider. „Es gibt bereits erste Skizzen und Visualisierungen, die durch das Büro Bauchplan, München, der Stadt vorgestellt wurden. Die Idee ist, eine Mobilitätsstation mit einer Fahrradbrücke baulich zu verknüpfen.“

Machbarkeitsstudie auch in Traunstein

Auch die Stadt Traunstein erhält Fördermittel für die Machbarkeitsstudie einer Fahrradbrücke. Im Radverkehrskonzept der Stadt Traunstein ist vorgesehen, Radfahrer, die von Westen kommend in die Innenstadt fahren, über die Gabelsberger Straße und die Bahnhofstraße zum Stadtplatz zu leiten. Aufgrund der Bahnlinie München – Salzburg müssen sie aber einen Umweg über die viel befahrene Güterhallenstraße und die hochfrequentierte Wasserburger Straße nehmen. Eine Lösung könnte eine Fahrradbrücke über die Bahn bringen. Wo genau die Brücke gebaut werden und wie sie aussehen könnte, wird ein städtebaulicher Ideenwettbewerb zeigen. „Ideenwettbewerb und Machbarkeitsstudie sind grundlegend für unser Vorankommen bei der Radverkehrsförderung in Traunstein. Und mit Blick auf die Entwicklung des westlichen Bahnhofareals – Stichwort Campus Chiemgau – machen diese Überlegungen gleich doppelt Sinn“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer.

Bis 2025: 20 Prozent aller Wege per Rad

Landesweit hat Bayern einen Radverkehrsanteil von derzeit elf Prozent bezogen auf die Zahl der zurückgelegten Wege. Mehr als 40 % des motorisierten Individualverkehrs bewegt sich im 5 km-Bereich, und knapp 75 Prozent aller zurückgelegten Wege liegen in einem Entfernungsbereich bis zu 10 km – ideale Distanzen für den Radverkehr. Das Ziel des Freistaates Bayerns ist es, dass bis 2025 in Bayern 20 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

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