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Hunderte Gläubige aus ganz Mitteleuropa

Mehr als 25 Jahre „Emmanuel Youth Forum“ in Altötting

Zum 25. Mal trotzen laut den Veranstaltern in diesem Jahr 1200 Gläubige aus Mitteleuropa den gewohntermaßen heißen Temperaturen beim „Emmanuel Youth Festival“ in Altötting.
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Zum 25. Mal trotzen laut den Veranstaltern in diesem Jahr 1200 Gläubige aus Mitteleuropa den gewohntermaßen heißen Temperaturen beim „Emmanuel Youth Festival“ in Altötting.

In Altötting treffen sich hunderte Gläubige aus ganz Mitteleuropa zum alljährlichen „Forum Altötting“. Die Organisation ist beliebt. Weltweit verteilen sich 11.500 Mitglieder auf 67 Länder.

Altötting - Die katholische Gemeinschaft Emmanuel ist seit über 25 Jahren eng mit Altötting verbunden. Jugendliche aus dem ursprünglich 1972 in Paris entstandenen Gebetskreis machten auf ihrem Weg zum Weltjugendtag Station in Altötting. Seit 1996 betreibt die Gemeinschaft daher in Altötting nicht nur eine internationale Bildungseinrichtung, die „Emmanuel School of Mission“, sondern organisiert mit dem „Forum Altötting“ auch ein jährliches Treffen, zu dem inzwischen Jung und Alt nach Altötting kommen.

Hunderte Gläubige treffen sich in Altötting

Die Hauptveranstaltung ist zwar das internationale Jugendforum, für das sich in diesem Jahr mehr als 300 Gläubige zwischen 18 und 30 Jahren angemeldet haben. Doch rund um diese Veranstaltung herum gibt es inzwischen alljährlich auch zahlreiche altersgerechte Angebote für Erwachsene, Kinder und Teens aus der Gemeinschaft Emmanuel. Die Organisation hat weltweit rund 11.500 Mitglieder in 67 Ländern und erlangte 2009 die päpstliche Anerkennung als eine für die gesamte katholische Kirche nützliche Organisation. Noch bis Sonntag wollen in diesem Jahr insgesamt 1200 Teilnehmer „am Frieden bauen und politisch neu denken“, erklärt Organisatorin Christiane Kurcius.

Los ging es Anfang der Woche, als mit den 17 bis 30-Jährigen sich rund 300 Gläubige aus ganz Mitteleuropa am Dienstag auf dem Altöttinger Kapellplatz einfanden. Spirituell startete das Programm mit einer Heiligen Messe in der Altöttinger Basilika und dem anschließenden gemeinsamen Abendessen im Garten der Josefsburg, in der die Akademie zur Evangelisation der Gemeinschaft Emmanuel beheimatet ist. Später gings dann wieder auf den Kapellplatz zum „International Fingerfood Festival“. Mit dabei ist auch der Landesverantwortliche für Deutschland: „In diesem Jahr haben wir auch Teilnehmer aus allen Nachbarstaaten Deutschlands, aber die meisten kommen aus dem deutschsprachigen Raum“, erklärt Thomas Lütkemeier im Gespräch.

Am Mittwoch ging es dann nach Frühstück und Morgengebet so richtig mit den verschiedenen Impulsvorträgen, Workshops und Arbeitsgruppen los. Diskutieren und sich bei gemeinsamen Hobbies, wie Zeichnen, auszutauschen: „Es gibt zum Beispiel einen Workshop, bei dem die Teilnehmer den Frieden in Bildern gestalten können“, sagt Christiane Kurcius. Dabei geht es aber keineswegs nur um den Ukrainekrieg oder andere bewaffnete Konflikte: „Es ist ja in den letzten beiden Jahren alleine im privaten Umfeld durch Corona viel Unfrieden entstanden!“ betont Thomas Lütkemeier. Der Austausch im friedlichen Marienwallfahrtsort ist seiner Ansicht nach eine willkommene Abwechslung nach den Strapazen. Auch das Altöttinger Forum konnte in den vergangenen beiden Jahren nicht stattfinden.

Damit sich auch die Erwachsenen unbekümmert austauschen können, haben die Organisatoren im Garten der Akademie für die Kinder zwischen drei und sechs Jahren ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. „Die Schulkinder sind im Klostergarten des Kreszentiaheims bei den Heiligkreuz-Schwestern“, erklärt Christiane Kurcius weiter. Dort gestalten sie gemeinsam ein Erlebnisdorf und können beispielsweise „Handlettering“ lernen, also das Einmaleins der Kalligraphie. Die handwerklich begabteren Kinder bauen dafür an einem Wikingerschiff und am Mittwochabend fand für alle ein Casino-Abend im Altöttinger Kultur- und Kongressforum statt. Eine separate Veranstaltung gibt’s derweil für die Teens in Haiming, wo sie ein naturnahes Zeltlager in der Nähe des Zusammenflusses von Inn und Salzach haben.

Angesichts der angesagten Unwetter wurde die Gebetsnacht am Freitag zwar in die Basilika verlegt, dafür soll es Samstagabend zur Abschlussparty im Kultur- und Kongressforum wieder bestes Sommerwetter geben. „Das ist ein idealer Veranstaltungsort, weil es auch bei den heißen Temperaturen ein idealer Rückzugsort ist“, lobte Thomas Lütkemeier auch die Unterstützung durch die Kreisstadt Altötting. Die Jugendlichen werden am Sonntagmittag nach Abschlussgottesdienst und gemeinsamem Essen am Kapellplatz wieder ihren Heimweg antreten. Viele von Ihnen sind sich aber schon sicher, dass sie wiederkommen werden.

pbj

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