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Deutlich höhere Werte im Landkreis Altötting

PFOA in Muttermilchproben: Fünfmal mehr als in Vergleichsgruppe

  • Raphael Weiß
    VonRaphael Weiß
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Landkreis Altötting – In Proben von Muttermilch von Müttern aus Kastl und Tüßling wurden deutlich höhere PFOA-Werte festgestellt als in denen von Vergleichspersonen aus München.

"Sie sind alle belastet", hatte es anfangs  geheißen. Deshalb sei kein Monitoring nötig. Es ist dann doch gekommen. 965 Personen haben daran teilgenommen. Die Ergebnisse sorgen noch heute für Diskussionen. Auch die Untersuchung von Muttermilch von Frauen aus dem Raum Altötting ist gekommen. Die Ergebnisse stehen fest: Die Proben weisen deutlich höhere PFOA-Werte auf, als die von Vergleichsproben aus München

Mehr als fünfmal so viel

Nach Informationen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), wonach insgesamt 13 Mütter aus der Gemeinde Kastl und dem Markt Tüßling an der Untersuchung teilgenommen hatten. „Während bei 50 Vergleichsproben aus München der PFOA-Wert bei unter 0,025 Mikrogramm pro Liter lag, waren es bei den Proben der betroffenen Frauen 0,128.“ Das ist mehr als fünfmal so viel.

"Kein Anlass, nicht zu stillen"

Nach Informationen der PNP gebe es aber keinen Anlass, von der bestehenden Stillempfehlung abzurücken. Die nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung habe sich noch nicht geäußert. "Es gibt derzeit keine internationale Organisation, die bei einer vergleichbaren Situation vom Stillen abraten würde."

Mehr zum Thema PFOA in der Region lesen Sie auf unserer Themenseite.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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