Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Landesausstellung 2016: Es geht um das "Bier in Bayern"

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Aldersbach -  Kommendes Jahr jährt die der Erlass des bayerischen Reinheitsgebots zum 500. Mal. Deswegen ist die Landesausstellung auch dem "Bier in Bayern" gewidmet.

Gut ein Jahr vor der Eröffnung der Landesausstellung "Bier in Bayern" laufen die Vorbereitungen im niederbayerischen Aldersbach auf Hochtouren. "Pünktlich zum Ende des Jahres werden die Räumlichkeiten dem Haus der bayerischen Geschichte übergeben", betonte der Direktor der Brauerei Aldersbach, Ferdinand Freiherr von Aretin, am Donnerstag bei einem Rundgang.

Im kommenden Jahr jährt sich der Erlass des bayerischen Reinheitsgebots zum 500. Mal. Vom 29. April bis 30. Oktober 2016 wird das Jubiläum im 1146 gegründeten ehemaligen Zisterzienserkloster gefeiert. Aldersbach im Landkreis Passau hatte sich gegen zahlreiche andere Bewerber aus dem Freistaat durchgesetzt.

Das Reinheitsgebot des Bieres wurde 1516 von Herzog Wilhelm IV. von Bayern verfügt. Es findet seine Entsprechung im heutigen Biersteuergesetz, in dem es heißt: „Zur Bereitung von untergärigem Bier darf (...) nur Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden.“

Das Reinheitsgebot des Bieres

Frühe Vorschriften zu Qualität und Preis des Bieres wurden bereits im 12. Jahrhundert erlassen. Eine Festlegung auf Wasser, Malz und Hopfen als Rohstoffe erfolgte für München am 30. November 1487 durch Herzog Albrecht IV. von Bayern. Als unmittelbarer Vorläufer des Reinheitsgebotes gilt jedoch laut Bayerischem Brauerbund eine 1493 durch Herzog Georg den Reichen für das damals von ihm regierte Teilherzogtum Niederbayern erlassene „Biersatzordnung“.

Der Sohn Albrechts, Wilhelm IV., dehnte 1516 das Reinheitsgebot auf ganz Bayern aus. 1906 wurde es zum Reichsgesetz und galt somit für das ganze Land. Im Jahr 2016 wird sich nun aus Anlass des 500-jährigen Bestehens des Reinheitsgebots im niederbayerischen Aldersbach die Landesausstellung mit dem Thema Bier und Bayern befassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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