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Landesamt: Moore als CO2-Speicher erhalten

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Moore als Klimaschützer

Augsburg - Das Bayerische Landesamt für Umwelt will Bayerns Moore als CO2-Speicher erhalten. Denn die Feuchtgebiete setzen bei Austrocknung mehr CO2 frei, als ein Mittelklassewagen.

Moore als Klimaschützer: Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat dazu aufgerufen, die Feuchtgebiete im Freistaat als wichtige CO2-Speicher zu erhalten. “Pro Hektar binden Moore im Mittel 700 Tonnen Kohlenstoff. Moore sind damit die größten terrestrischen Kohlenstoffspeicher“, teilte LfU-Präsident Claus Kumutat am Dienstag in Augsburg anlässlich des Welttages der Feuchtgebiete am 2. Februar mit.

Durch gezielte Renaturierungen könnten Bayerns Moorflächen jährlich bis zu fünf Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) binden. Mit einer Moorfläche von rund 200.000 Hektar zählt Bayern zu den moorreichsten Ländern in Deutschland. Die Moore nehmen 2,8 Prozent der Landesfläche ein.

Trockneten Moore aus, setzen sie große Mengen an CO2 und Lachgas frei, das noch klimaschädlicher sei als Kohlendioxid. “Jeder Hektar entwässertes Hochmoor setzt die gleiche Menge an Kohlendioxid frei wie ein Mittelklassewagen, der 20.000 Kilometer im Jahr fährt“, sagte Kumutat.

Durch das Klimaprogramm Bayern KLIP 2020 werden die bayerischen Moorflächen seit 2008 dauerhaft gesichert und zum Teil neu vernässt. Die renaturierten Flächen verminderten nicht nur den Ausstoß klimaschädlicher Gase, sondern dienten zugleich dem Schutz seltener und zum Teil hoch spezialisierter Tier- und Pflanzenarten.

lby

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