Abschließende Begehung am Donnerstag

KV-Terminal: "Licht am Ende des Tunnels"

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Aktuell läuft bereits der Betrieb am KV-Terminal in Burghausen - allerdings nur zur Probe. Am Donnerstag kommen Experten zu einer abschließenden Besichtigung nach Burghausen.
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Burghausen - Großer Bahnhof am Terminal: Am Donnerstag begehen Experten erneut das KV-Terminal. Danach könnte es grünes Licht für den regulären Betrieb geben.

Nach etlichen Verzögerungen könnte schon in Kürze endlich der reguläre Betrieb des KV-Terminals in Burghausen starten. Die Entscheidung darüber fällt nach einer (sehr wahrscheinlich letzten) Begehung der Anlage durch Vertreter der Regierung von Oberbayern am Donnerstag. "Die komplette Anlage wird begangen, mit einem riesen Aufwand, mit großer Mannschaft", erklärte Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen (WiFöG), gegenüber unserer Redaktion. Auch Experten von TÜV, Dekra sowie vom Eisenbahnbundesamt sind Steinberger zufolge am Donnerstag dabei. Läuft alles wie erhofft, kann das Terminal danach in den regulären Betrieb wechseln. "Das ist eine abschließende Besichtigung und ich hoffe, dass wir dann grünes Licht bekommen", so Steinberger.

Planmäßiger Betriebsstart mehrfach verschoben

Der Probebetrieb wäre dann nur rund einen Monat gelaufen, vertraglich wäre der Probebetrieb bis zu acht Wochen möglich gewesen. Diesem Zeitgewinn stünden allerdings etliche Verzögerungen aus der Vergangenheit gegenüber. Noch im Frühling 2013 war der Start des Probebetriebs für März 2014 geplant gewesen. Später hatte man den planmäßigen Betriebsstart auf Juni 2014 verlegt. Zuletzt hatte eine rechtliche Hürde den Start des Probebetriebs verzögert. Eine besondere Investoren-Betreiber-Konstellation hatte die Genehmigung durch die Regierung von Oberbayern verzögert. Am Mittwoch, 27. August, lag schließlich die Probebetriebsgenehmigung vor. Einen Tag darauf fuhr der erste Zug ins Terminal ein.

"Wir haben endlich Licht am Ende des Tunnels"

Steinberger zufolge lief der Probebetrieb seitdem reibungslos. Auch aktuell fahren regelmäßig Züge im Terminal ein: "Es ist immer noch der Zustand, den wir jetzt schon seit zwei Wochen haben. Und in diesem Zustand verharren wir und warten auf das grüne Licht der Regierung und des Eisenbahnbundesamts." Die jüngsten Verzögerungen bei der Probebetriebsgenehmigung haben bei den Beteiligten freilich keine Begeisterung ausgelöst. "Es ist sehr schwierig und aufwendig. So haben wir uns das nicht vorgestellt", sagte Steinberger. Der Geschäftsführer der WiFöG ist dennoch guter Dinge. "Ich denke aber, jetzt haben wir endlich das Licht am Ende des Tunnels." Es sei "zwei Minuten vor zwölf", so Steinberger - der diese Redewendung positiv versteht. "Um zwölf" respektive "am Ende des Tunnels" wartet schließlich der reguläre Betriebsstart des KV-Terminals.

Quelle: innsalzach24.de

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