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Krätz kämpft um Wiesn - Auch Andere im Visier

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Der Gastronom des Jahres 2011: Sepp Krätz (56) kämpft gegen die Steuer-Vorwürfe

München - Das Ermittlungsverfahren rund um den Wiesn-Wirt Sepp Krätz ist größer, als bislang gedacht – gleichzeitig kämpft der „Gastronom des Jahres 2011“ um sein Zelt auf dem Oktoberfest!

Mehrfach hat Krätz in den vergangenen Tagen Kontakt mit dem Wirtschaftsreferat der Stadt aufgenommen, dessen Leiter Dieter Reiter (SPD) gleichzeitig als oberster Wiesn-Chef fungiert. Krätz hat sich einen Rechtsanwalt und eine Wirtschaftsberatung genommen und bittet um Gelegenheit, die Vorwürfe gegen ihn aufzuklären. Er geht davon aus, dass es keine Steuerhinterziehung gab. Krätz selbst wollte sich auch am Mittwoch nicht dazu äußern, richtet sein Büro aus.

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Dass der Wirt sich an Wirtschafts­referent Reiter wendet, ist kein Zufall: Schließlich kann das Ermittlungsverfahren hier ins Rollen gekommen sein. Reiter bestätigt der tz, dass er im Zuge des Prügel-Wirbels um Krätz im vergangenen Oktober ein anonymes Schreiben über „Steuersachverhalte“ betreffend dessen Andechser am Dom erhalten und an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet habe. Ob dies der Ausgangspunkt der Ermittlungen war, kann der Wirtschaftsreferent nicht sagen. Dazu wollen sich auch die Ermittler nicht äußern.

Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch erklärte auf Nachfrage der tz, dass sich das Verfahren „nicht nur gegen Krätz“ richte und die Steuerfahndung am Montag nicht nur dessen Andechser, sondern „mehrere Objekte, die nicht ihm zuzuordnen sind“, durchsucht habe. Um welchen Personenkreis oder welche Objekte es sich dabei handelt, ließ der Staatsanwalt offen. Auch könne sich der Kreis der Betroffenen noch ändern.

Sicher ist nur, was Wiesn-Chef Reiter sagt: „Wenn Krätz verurteilt wird, gibt es Beispiele, was dann passieren kann – bis hin zur Nichtzulassung zum Oktoberfest.“ So lange gilt die Unschuldsvermutung.

DAC

Quelle: Oktoberfest live

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