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Anschuldigungen von Olympia-Sieger Mo Farah schlagen hohe Wellen

Bundespolizei weist Rassismus-Vorwurf am Flughafen München vehement zurück

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Rio 2016 - Olympic Games 2016 Athletics, Track and Field
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München - Wurde Leichtathletik-Superstar Mo Farah (Großbritannien) am Flughafen in München rassistisch beleidigt? Diesen schweren Vorwurf hat der viermalige Olympiasieger erhoben. Die Bundespolizei wehrt sich gegen die Anschuldigungen.

Farah hatte in einem Instagram-Video seinem Ärger Luft gemacht. „Traurig, in dieser Zeit, rassistische Belästigungen zu sehen“, schrieb Farah zu dem Post. In dem Live-Video ist zu sehen, wie der 34-Jährige immer wieder den Kopf schüttelt und „Reine Schikane“ ruft. Er beschwert sich, dass er „wie verrückt“ abgetastet worden sei.

Als ihn ein Polizist an die Schulter griff und aufforderte, zum Gate zu gehen, reagierte Farah erbost: „Sie brauchen mich nicht zu schubsen.“

Zu der Auseinandersetzung war es am Dienstag gekommen. „Mo empfand es so, dass der Vorfall rassistisch motiviert war und er von den Sicherheitskräften unfair behandelt wurde“, teilte ein Sprecher des Stars dem „Telegraph“ mit. Zahlreiche User kommentierten das Video, darunter auch Fußball-Weltmeister Lukas Podolski, ein guter Bekannter von Farah. „Bro unbelievable!! Sad to see something like that … (Unglaublich, Bruder!! Traurig, so etwas zu sehen)“, schrieb der Stürmer.

Bundespolizei: Farah hat Vorschriften missachtet

Die Bundespolizei hat Rassismus-Vorwürfe des britischen Leichtathleten und viermaligen Olympiasiegers Mo Farah zurückgewiesen. Farah sei mit der Fluggastkontrolle nicht einverstanden gewesen und habe Vorschriften missachtet, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch. 

Der Polizeisprecher erklärte, es sei am Dienstag zu einer „lauten Auseinandersetzung“ zwischen einem Mitarbeiter des bei der Kontrolle beschäftigten privaten Sicherheitsdienstes und Farah gekommen. Daraufhin sei der Bundespolizist hinzugerufen worden. Farah habe sich aber nicht beruhigen lassen und sich geweigert, den Bereich zu verlassen. Stattdessen habe er verbotenerweise angefangen zu filmen.

Polizist habe Farah „mit sanftem Druck“ aus dem Bereich geschoben

Der Polizist habe ihm dies untersagt und Farah wiederholt aufgefordert, zu seinem Gate zu gehen. Weil der Leichtathlet dem jedoch nicht nachgekommen sei, habe der Polizist Farah „mit sanftem Druck“ aus dem Bereich geschoben.

Farah gewann 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro jeweils Olympia-Gold über 5000 und 10 000 Meter. Die britische Königin hatte ihn Ende 2017 in den Adelstand erhoben.

mh mit Material der dpa

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Quelle: rosenheim24.de

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