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Konstanz als Ziel: 1. FC Nürnberg mischt wieder oben mit

Hansa Rostock - 1. FC Nürnberg
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Der Hansa-Spieler Hanno Behrens (l-r) und der Nürnberger Tim Handwerker im Zweikampf.

Der 1. FC Nürnberg richtet seinen Blick wieder nach oben. Nach dem Sieg gegen Rostock ist plötzlich sogar der Aufstieg in greifbare Nähe gerückt. Der nächste Gegner wird zum Gradmesser.

Rostock - Plötzlich ist der „Club“ wieder ganz vorne mit dabei: Nach dem 2:0 (1:0) beim Aufsteiger Hansa Rostock kann der 1. FC Nürnberg im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga richtig angreifen. Doch Trainer Robert Klauß wollte nach dem zweiten Sieg in Folge davon noch nichts wissen: „Es geht nicht um den Aufstiegskampf“, sagte der 37-Jährige am Samstag. Stattdessen wolle man „konstanter spielen, auch mal eine Serie starten.“ Fünf Punkte fehlen den Franken allerdings noch auf Platz zwei.

Mit Blick auf die Partie in Rostock freute ihn, „wie couragiert wir verteidigt haben“. Das sei „ein wichtiger Schlüssel“ gewesen, bekräftigte Klauß. Pascal Köpke (34. Minute) und Taylan Duman (63.) erzielten die Tore vor 10.000 Zuschauern im Rostocker Ostseestadion.

„Der zweite Schlüssel war sicherlich, dass wir zur richtigen Zeit die Tore gemacht haben“, sagte Klauß. Der 37-Jährige sprach von einer reifen Leistung, spielerisch beschrieb er das eigene Spiel als „ausbaufähig.“ Bei schwierigen Platzverhältnissen verlagerten die Gäste nach der Führung zur zweiten Halbzeit das Spiel in die Defensive. „Wir haben dagegengehalten und hatten die entscheidenden Momente auf unserer Seite“, sagte Torschütze Duman.

In der zweiten Halbzeit sah Hansa-Trainer Jens Härtel „mehr Zugriff“, ohne jedoch daraus Profit schlagen zu können. „Nürnberg hat es konsequenter gespielt. Sie hatten nicht viel mehr Situationen und Abschlüsse als wir, aber sie haben am Ende 2:0 gewonnen.“ Damit setzt sich die Hansa-Heimmisere fort. Erst zweimal gewann der Aufsteiger in dieser Saison im eigenen Stadion.

Der „Club“ richtet seinen Blick in der Tabelle hingegen nach oben - wo es im Kampf um den Aufstieg eng zugeht. Um die von Klauß anvisierte Serie zu starten, ist ein Sieg gegen den Hamburger SV am Samstag (20.30 Uhr) im Max-Morlock-Stadion nötig.

Das Duell mit dem eindeutigen Aufstiegsaspiranten wird zum Gradmesser für die Nürnberger. Bei einem erneuten Sieg wird sich Trainer Klauß noch mehr Fragen nach der möglichen Erstligarückkehr stellen müssen. Vorerst freut er sich jedoch auf „ein geiles Spiel.“ dpa

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