Konfliktreiche Tarifrunde erwartet!

München/Rosenheim - Ab Montag kommt es zu Verhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft Bayerischer Brauereien und der Gewerkschaft NGG.

Für die ca. 10.000 Beschäftigten im bayerischen Braugewerbe hat die Tarifkommission einstimmig für die diesjährige Entgelttarifrunde eine Forderung von 6 % mehr Entgelt bzw. Ausbildungsvergütung sowie die Übernahme der Auszubildenden für mindestens 12 Monate beschlossen.

Der gültige Entgelttarifvertrag wurde zum 29.02.2012 gekündigt.

Am kommenden Montag, den 12. März beginnen die Verhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft Bayerischer Brauereien und der Gewerkschaft NGG in Ismaning. „Die wirtschaftliche Lage der bayerischen Brauereien ist so gut wie lange nicht mehr. So stieg der Gesamtausstoß im letzten Jahr um 2,2 %. Bayerisches Bier ist im Ausland so gefragt, wie noch nie zuvor. Dieser Umstand bescherte den Brauereien in 2011 einen Exportanteil auf Rekordniveau“ so Hans Hartl, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft NGG und weiter „viele Brauereien konnten bereits eine Preiserhöhung durchsetzen bzw. stehen kurz davor. Obwohl der Anteil der Personalkosten am Umsatz niedrig ist, immer weniger Stammpersonal in den Brauereien arbeitet, erwarten wir eine schwierige Tarifrunde. Falls wir bei den freien Verhandlungen kein annehmbares Ergebnis erreichen, haben wir das Signal der Beschäftigten aus den bayerischen Brauereien für eine deutliche Lohnerhöhung zu kämpfen, wie sie dies auch in der letztjährigen Tarifrunde unter Beweis gestellt haben.“

Die besten Bier-Weltrekorde

Zu diesem Tarifbereich gehören u.a. Spaten-Franziskaner, Löwenbräu, Paulaner, Hacker-Pschorr, Augustiner, Staatl. Hofbräuhaus, Kulmbacher Brauerei, Auerbräu in Rosenheim, Allgäuer Brauhaus, Löwenbräu Passau, Würzburger Hofbräu, Tegernseer Brauhaus, Tucher Bräu in Nürnberg, Bischofshof in Regensburg und Herrnbräu in Ingolstadt.

der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten der Tarifgemeinschaft Bayerischer Brauereien.

Pressemeldung NGG Bayern

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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