Opfer hat "massive Schädel-Verletzungen"

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Kolbermoor - Mehrere Dutzend uniformierte Polizeibeamte gingen gestern in der Innenstadt umher und ließen sich auch Kanaldeckel öffnen. Sie suchten "Beweismittel":

Auf Anfrage von rosenheim24, sagte Polizeisprecher Andreas Guske am Donnerstagmorgen, dass der Mann neben den Stichverletzungen auch "massiv geschlagen" wurde. Dadurch habe er sich erhebliche Schädelverletzungen zugezogen. Möglicherweise wurden für die Schläge auch Gegenstände benutzt.

Guske sprach von einem "Martyrium" für den Mann (52), der in den frühen Morgenstunden des Samstag in seiner Wohnung angegriffen wurden. Aufgefunden wurde er erst Stunden später.

Mittlerweile schwebe das Opfer laut Guske aber nicht mehr in Lebensgefahr und konnte auch schon von der Polizei befragt werden.

Wie der Mangfall-Bote am Donnerstag schreibt, war am Mittwoch ein Großaufgebot der Polizei offenbar auf der Suche nach den Tatwaffen im Innenstadtbereich von Kolbermoor. 

Mehr zum Fall:

Wollten drei Männer einen 52-Jährigen töten?

Die Polizei bestätigte der Heimatzeitung jedoch lediglich, dass man auf der Suche nach "Beweismitteln" war. Unterstützt wurde die Kripo dabei von Bereitschaftspolizisten. Ein Mitarbeiter des Bauhofs stand den Beamten zur Öffnung von Kanaldeckeln zur Verfügung. Bereits am Dienstag wurde in Tatortnähe gesucht.

Auch auf unsere Anfrage wollte der Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen keine näheren Angaben zum möglichen Auffinden von Beweismitteln machen.

Wie Radio Charivari meldet, haben die drei festgenommenen mutmaßlichen Täter nun Teilgeständnisse abgelegt. Ob dies alle drei Personen betrifft, wollte der Polizeisprecher auf unsere Anfrage nicht kommentieren.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © jre

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