6 Kilo Kokain: Frau und Kinder als Tarnung

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6 Kilo Kokain in der Reserveradmulde versteckt

Nürnberg - Die Ehefrau und ihre zwei Kinder hatten keine Ahnung, aber in ihrem Kofferraum befanden sich rund sechs Kilo Kokain.

Am Montag, 28. März, kontrollierten Beamte der Fahndungskontrollgruppe (FKG) Feucht gegen 3.45 Uhr auf der A3 Richtung Süden, Höhe Ausfahrt Mögeldorf, die Insassen eines BMW X5 mit italienischer Zulassung.

Ein 30-jähriger Albaner war zusammen mit seiner albanischen Ehefrau und den sechs und drei Jahre alten Töchtern unterwegs in Richtung Italien. Im Rahmen der routinemäßigen Kontrolle stellte sich heraus, dass die beiden Eheleute keine gültigen Ausweispapiere bei sich führten. Zur Klärung der Identität wurde die Familie zur Dienststelle der FKG Feucht gebracht.

Im Fahrzeug des Tatverdächtigen fanden die Ermittler Hinweise auf möglichen Drogenbesitz. Die genaue Durchsuchung des Fahrzeugs führte schließlich zum Fund von ca. 6 kg Kokain, das in elf Päckchen verpackt in der Mulde des Reserverades versteckt war.

Die 26-jährige Ehefrau bestritt auf Vorhalt von dem Rauschgift gewusst zu haben. Nachdem sich der Tatverdacht gegen sie nicht aufrecht erhalten ließ, entließen die Ermittler sie im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und übergaben beide Kinder wieder in ihre Obhut.

Der Vater wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth beantragte beim AG Nürnberg Haftbefehl gegen den arbeitslosen Bauunternehmer.

Die weiteren polizeilichen Ermittlungen übernahm die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei & Zoll des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) und des Zollfahndungsamtes München (GER Nordbayern).

In seiner Vernehmung gab der Tatverdächtige zu, dass er als Kurier das Rauschgift nach Italien hätte transportieren sollen.

Pressemitteilung Bayerisches Landeskriminalamt

Quelle: rosenheim24.de

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