Mautflüchtige an der Grenze Kiefersfelden/Kufstein ausbremsen

Pförtnerampel soll Verkehrskollaps verhindern

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Kiefersfelden/Kufstein - Dieser Winter könnte hart für alle Autofahrer und Wintersportler werden: Denn mit der Installation einer "Pförtnerampel" wollen die Bürgermeister der Grenzorte die Staatsstraße unattraktiver machen.

Statt Stau lieber Vignette kaufen - das ist der Plan der beiden Bürgermeister aus Kiefersfelden und Kufstein. Wie das Oberbayerische Volksblatt am Freitag berichtet, wollen die Bürgermeister ab Samstag den 16. Januar ab 9 Uhr mit einer Pförtnerampel den mautflüchtligen Wintersportlern die Mautspar-Staatsstraße 2089 unattraktiver machen, denn die beiden Grenzorte ertrinken förmlich im Verkehr. 

Zusätzlicher Grund für die "Notwehrmaßnahme Pförtnerampel" sei laut Bürgermeister Hajo Gruber zum OVB, dass durch die Grenzkontrollen viele auf die Staatsstraße ausweichen würden; er erwarte spätestens ab dem ersten Weihnachtswochenende wieder einen Verkehrskollaps in Kiefersfelden. 

Ab 16. Januar soll die Pförtnerampel dann, aufgestellt am Ortseingang Kufstein, mit einer Grünphase von 25 Sekunden und einer Rotphase von 75 Sekunden, die Autofahrer gezielt gestaut werden; dieser Stau solle aber maximal bis zur Abfahrt Hechtsee reichen und nicht bis nach Kiefersfelden hinein und bedeutet für Autofahrer einen erreichneten Zeitverlust von rund 15 Minuten.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

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