Grenzkontrollen auf der A93 bei Kiefersfelden

Mit mehreren Kilo Marihuana im Kofferraum unterwegs 

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Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn im Kofferraum eines Fahrzeugs Drogen entdeckt.

Kiefersfelden/A93 – Die Bundespolizei hat am Wochenende mehrfach Personen festgenommen. Unter anderem stoppten die Beamten einen Mann mit Drogen im Gepäck.

Die Bundespolizei hat am 17. und 18. März zwischen Kufstein und Rosenheim zahlreiche Festnahmen ausgesprochen. Neben rund zwanzig Migranten, die illegal einreisen wollten, stoppten die Beamten einen Mann mit Drogen im Gepäck und mehrere gesuchte Straftäter.

An der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden hielten die Bundespolizisten ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug an, das mit einer Person besetzt war. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers schlug jedoch der Polizeicomputer Alarm.

Gegen den Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München vor. Wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz war der Mann zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 800 Euro verurteilt worden. Bei der Durchsuchung seines Wagens fanden die Beamten zudem mehrere Kilogramm Marihuana.

Die weiteren Ermittlungen wurden zuständigkeitshalber durch das Zollfahndungsamt München übernommen. Die Reise endete vorerst in der Justizvollzugsanstalt Bernau.

Für 120 Tage muss auch ein Marokkaner hinter Gitter, der ohne Papiere mit dem Zug von Österreich nach Deutschland reisen wollte. Der 25-Jährige war bislang eine Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro schuldig geblieben.

Hierzu war er vom Amtsgericht Lemgo wegen mehrerer Betrugsfälle verurteilt worden. Mangels finanzieller Möglichkeiten muss er nun die festgesetzte Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. Zudem wird er sich voraussichtlich schon bald wegen der versuchten unerlaubten Einreise strafrechtlich verantworten müssen.

Besser erging es stattdessen einem Griechen und zwei polnischen Staatsangehörigen. Die drei Männer konnten ihre Strafen in Höhe von insgesamt rund 2.700 Euro direkt an der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn bezahlen und durften ihre Reisen fortsetzen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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