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Festnahme bei Kiefersfelden

Rumäne alles andere als ein "unbeschriebenes Blatt"

Kiefersfelden - Alles andere als ein "unbeschriebenes Blatt" ist ein Rumäne (23), den die Bundespolizei am Mittwoch inhaftierte. Der Mann wurde von mehreren Justizbehörden in Norddeutschland gesucht. Insgesamt lagen elf Fahndungsnotierungen gegen den ihn vor. 

Der rumänische Staatsangehörige war in einem Auto mit französischen Kennzeichen unterwegs. Er wurde in der Kontrollstelle der Bundespolizei auf der A93 bei Kiefersfelden einer Personalienüberprüfung unterzogen. Dabei stellten die Beamten mithilfe des Fahndungscomputers fest, d ass der Südosteuropäer von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht worden ist. 

Laut Haftbefehl war er im November 2016 vom Amtsgericht Oldenburg wegen gemeinschaftlichen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 Euro zuzüglich Verfahrenskosten von rund 400 Euro verurteilt worden. Eine Zahlung der geforderten Beträge blieb jedoch aus. S tattdessen hatte sich der Verurteilte offenbar ins Ausland abgesetzt. Somit konnten die Staatsanwaltschaften in Verden, Lüneburg, Hamburg Lübeck, Lüneburg oder Bochum nicht mehr auf den Rumänen zugreifen, obwohl sie gegen ihn wegen anderer Delikte ermitteln.

Betrug, Missbrauch und Diebstahl

Dabei geht es um verschiedene Verdachtsfälle;im Raum stehen Taten, wie etwa Betrug, Kennzeichenmissbrauch oder Diebstahl. Da der Mann auch in der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn seine Justizschulden nicht begleichen konnte, musste er ersatzweise eine 40-tägige Haftstrafe antreten. Er wurde von den Bundespolizisten ins Bernauer Gefängnis eingeliefert. Über diesen neuen Aufenthaltsort werden nun auch die Staatsanwaltschaften, die nach dem Rumänen gesucht hatten, informiert.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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