Waldbrand am Schwarzenberg bei Kiefersfelden 

Das ist die aktuelle Situation auf dem Schwarzenberg

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Das Feuer am Schwarzenberg wurde erneut entfacht.
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  • Annalina Jegg
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  • Markus Zwigl
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  • Isabelle Skubatz
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Kiefersfelden - Nachdem die Einsatzkräfte drei Tage lang gegen den Brand und Glutnester kämpften, wurde das Feuer am Sonntagnachmittag erneut entfacht. 

Das Wichtigste in Kürze: "Es ist ein Extremeinsatz"

  • Am Donnerstagvormittag wurde am Schwarzenberg in Kiefersfelden im Bereich der Ramsauer Alm ein Feuer gemeldet. 
  • In der Folge musste sogar der Katastrophenfall ausgerufen werden. 
  • Der Brandherd war etwa zehn Hektar groß. 
  • Am Samstag um 14.15 Uhr konnte dann der Katastrophenfall aufgehoben werden. Um 18.15 Uhr wurden sämtliche Löscharbeiten eingestellt und das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd vermeldete: Waldbrand gelöscht.
  • Am Sonntag gegen 15.30 Uhr wurde durch mehrere Zeugen eine erneute starke Rauchentwicklung festgestellt.
  • Weitere Löschmaßnahmen mussten eingeleitet werden.
  • Das Landratsamts Rosenheim hat derzeit noch keinen Katastrophenfall erklärt, aber am Sonntag die Führungsgruppe Katastrophenschutz aufgerufen.
  • Auch am Montag ist das Feuer noch nicht gelöscht.
  • Am Dienstag entspannt sich die Lage langsam. Der Schwarzenberg wird derzeit überwacht und auf weitere Glutnester hin untersucht.

Update, Freitag, 10.05 Uhr: Aktuelle Lage auf dem Schwarzenberg

Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, sagte auf Anfrage der Redaktion, dass die Situation auf dem Schwarzenberg derzeit unverändert ist. Er verwies aber auf den Kommandanten Leitner der leitenden Feuerwehrstelle in diesem Fall, der Feuerwehr Mühlbach. Dieser gab an Anfrage von rosenheim24.de an, dass weiterhin jeden Tag Einsatzkräfte auf dem Berg tätig sind. Es gibt viele kleine Stellen, die oftmals, auch durch den Wind bedingt, versuchen, erneut ein Feuer zu entfachen. Daher sind die Feuerwehrler mit Löschrucksäcken, zu Fuß in dem steilen Gelände unterwegs. Jeder der Feuerwehrmänner hat somit 15 Liter Wasser dabei.

Update, 11.10 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Die Regenfälle der vergangenen Nacht waren natürlich hilfreich. Löscharbeiten finden derzeit am Schwarzenberg nicht statt, die Situation am Berg wird aber in regelmäßigen Abständen von den Einsatzkräften überwacht und kontrolliert.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, Dienstag, 10.40 Uhr: Schwarzenberg wird kontrolliert überwacht

Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gab auf Anfrage von rosenheim24.de an, dass ihm der Kreisbrandrat soeben bestätigt habe, dass die derzeitige Lage auf dem Berg "ganz gut aussehe". Der nächtliche Regen hat zur Entschärfung der Situation beigetragen.

Aktuell finden also keine Löschmaßnahmen statt. Allerdings wird das Gebiet alle paar Stunden auf Glutnester oder Flammen kontrolliert

Update, 17.15 Uhr: Einsatzleiter der Feuerwehr schildert Extremsituation

Der Brand sei grundsätzlich unter Kontrolle, berichtete der Einsatzleiter der Feuerwehr, Sebastian Leitner. Bis alle Brandherde gelöscht sind, könnten nach Einschätzung von Polizei und Feuerwehr noch Tage vergehen - „wenn nicht Wochen“, sagte Leitner. „Wir haben gerade sehr starken Wind. Die Lage kann sich stündlich ändern - zum Guten oder zum Schlechten.“

Dutzende Feuerwehrleute waren auch am Montag in dem unwegsamen Gelände im Einsatz. Wenn nicht gerade der Hubschrauber Wasser aus der Luft abwarf, versuchten Feuerwehrleute die Glut, die bis zu zwei Meter in den Torfboden hineinreichte, vom Boden aus zu bekämpfen.

Mit Schläuchen leiteten sie Wasser aus einem Löschbehälter, der unweit des Gipfels aufgebaut worden war und mithilfe von Helikoptern befüllt wurde, an die Glutstellen. Dabei sicherten Bergwachtler die Feuerwehrleute am Seil. „Es ist ein Extremeinsatz, von der Taktik und Technik her“, sagte Leitner.

Drohnen der Bergwacht mit Wärmebildkameras überflogen immer wieder das Gebiet und lieferten auch nachts Bilder. Die Einsatzkräfte wollen ein neues Aufflammen so schnell wie möglich bekämpfen.

Seit Tagen dauert der Einsatz am Schwarzenberg an. Am Samstag galt der Brand als gelöscht - doch am Sonntagnachmittag flammte er wieder auf. Der Regen am vergangenen Freitag habe wenig gebracht, sagte Leitner. „So ein Platzregen hilft uns nicht, wir brauchen das über ein oder zwei Tage.“

Update, 15.05 Uhr: 60 Rettungskräfte im Einsatz

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer neuen Pressemeldung mitteilt, erfolgte die Brandbekämpfung sowohl vom Boden aus, als auch aus der Luft. Ein Hubschrauber einer österreichischen Firma transportierte mit seinem Löschwasserbehälter ab 12.45 Uhr Wasser ins Zielgebiet auf den Schwarzenberg.

Im Einsatz waren heute rund 60 Helfer der Feuerwehren Kiefersfelden und Mühlbach sowie der Bergwacht. Möglicherweise werden die Löscharbeiten zur Bekämpfung der Glutnester noch Tage in Anspruch nehmen, so das Polizeipräsidium.

Update, 13.40 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Der Waldbrand am Schwarzenberg ist wieder aufgeflammt. Seit dem 12. August sind wieder Löscharbeiten im Gange.

Im Brandbereich am Schwarzenberg stellten mehrere Zeugen am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr erneut eine starke Rauchentwicklung fest. Kleinere Brandherde hatten sich offenbar durch den Wind wieder ausgebreitet.

Im Laufe des Tages bekämpften die Helfer am Berg die Glutnester, auch Hubschrauber kamen dabei wieder zum Einsatz. Gelöscht werden konnte der Brand aber nicht vollständig.

Am Montagmorgen untersuchten Erkundungstrupps von Feuerwehr und Bergwacht das Ausmaß des Brandes, unterstützt wurden die Helfer dabei aus der Luft vom Polizeihubschrauber. Nachdem einige Glutnester festgestellt wurden, sollen die nun von einem Hubschrauber einer österreichischen Firma aus der Luft bekämpft werden.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd

Update, 12.15 Uhr: Wo muss noch gelöscht werden?

Auf erneute Anfrage von rosenheim24.de erklärt Stefan Sonntag, es gebe keine neuen Auskünfte seitens der Feuerwehr. Das Feuer lodert noch immer, ein Erkundungstrupp soll sich einen Überblick über notwendige Löscharbeiten verschaffen.

Update, 10.15 Uhr: Erkundungstrupp unterwegs

Ein Erkundungstrupp von Bergwacht und Feuerwehr ist aktuell unterwegs und untersucht, wo es noch Brandherde und Glutnester am Schwarzenberg gibt. Dies diene dazu, besser einschätzen zu können, welche Löscharbeiten im Laufe des Tages noch durchgeführt werden müssen, erklärt Stefan Sonntag auf erneute Anfrage von rosenheim24.de.

Update, 8.20 Uhr: Einsatzbesprechung der Feuerwehr über weitere Löschmaßnahmen

Derzeit laufe eine Einsatzbesprechung der Feuerwehr, äußert Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Anfrage von rosenheim24.de. Es werde besprochen, welche weiteren Löschmaßnahmen ergriffen werden sollen. Das Feuer sei bisher nicht gelöscht.

Update, Montag 7 Uhr: Löscharbeiten sollen um 8.30 Uhr weiter gehen

Der Brand am Schwarzenberg ist noch nicht gelöscht, wie ein Sprecher der Einsatzzentrale auf Anfrage von rosenheim24.de erklärt. Die Brandherde werden regelmäßig kontrolliert. Gegen 8.30 Uhr sollen die Löscharbeiten wieder aufgenommen werden.

Update, 19.40 Uhr: Bilder vom Brand

Waldbrand am Schwarzenberg wieder aufgeflammt

Erstmeldung:

Am Donnerstagvormittag wurde am Schwarzenberg in Kiefersfelden im Bereich der Ramsauer Alm ein Feuer gemeldet. In der Folge musste sogar der Katastrophenfall ausgerufen werden. Neben rund 250 Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht kämpften auch neun Helikopter gegen die Flammen. Der Brandherd war etwa zehn Hektar groß. Am Samstag um 14.15 Uhr konnte dann der Katastrophenfall aufgehoben werden. Um 18.15 Uhr wurden sämtliche Löscharbeiten eingestellt und das Polizeipräsidium Süd vermeldet: Waldbrand gelöscht.

Nun die Schocknachricht: Es brennt wieder.

Am Sonntagnachmittag meldet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd:

Im Brandbereich der letzten Tage, am Schwarzenberg im Gemeindebereich Kiefersfelden, wurde gegen 15.30 Uhr durch mehrere Zeugen eine erneute starke Rauchentwicklung festgestellt. Zwei kleinere Brandherde haben sich inzwischen durch den Wind ausgebreitet. Derzeit sind eine Vielzahl von Einsatzkräften unterwegs zum Einsatzort. Auch ein Hubschrauber der Bayerischen Polizei ist im Einsatzgebiet unterwegs. 

Weitere Maschinen zum Löschen der Brände wurden angefordert. Das Landratsamts Rosenheim hat derzeit noch keinen Katastrophenfall erklärt, aber die Führungsgruppe Katastrophenschutz aufgerufen.

Großeinsatz am Schwarzenberg bei Kiefersfelden

Waldbrand am Schwarzenberg - Bilder vom Freitag 

mz/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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