Keine Rüge für Donhauser

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Heinz Donhauser muss nicht mit Konsequenzen rechnen.

München - Der CSU-Landtagsabgeordnete Heinz Donhauser, der mit einem Anruf beim Richter den Ausgang eines Prozesses zu beeinflussen versucht haben soll, kommt sauber aus der Sache heraus.

Lesen Sie dazu:

Anruf bei Richter: Opposition rügt Donhauser

Paukenschlag am Prozess-Ende

Das Präsidium des Landtags will laut der Süddeutschen Zeitung weder eine Rüge noch eine andere Maßregelung aussprechen. Auch dass Donhauser einen Aufsichtsratsposten nicht angegeben hatte, bleibt ohne Folgen.

Der Fall sorgte für Empörung: Vor dem Urteil in einem Betrugsprozess gegen einen Medizin-Manager aus Achenmühle (Kreis Rosenheim) klingelte beim Richter das Telefon. Der Abgeordnete Heinz Donhauser bat, „eine günstige Lösung herbeizuführen“. Mit einer Geldauflage sei das Verfahren doch beizulegen. Donhauser sitzt im Aufsichtsrat eines US-Unternehmens (Medi-Globe), das in den Fall verwickelt war. Dabei ging es um mehrere Millionen Euro. Der Richter verwahrte sich gegen die versuchte Einflussnahme. Donhauser, der den Richter aus JU-Zeiten kennt, wiegelte danach ab, sprach von „einer flapsigen Bemerkung. Praktisch ein Scherz“. Er habe den Richter eigentlich in den Landtag einladen wollen.

mc

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser