Kampagne "Ein Netz für Bahnpendler": Mobiles Internet auf Probe

Meridian verlängert Testphase in zwei Zügen

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Landkreis - Seit März wird W-LAN auf den Strecken des Meridians getestet. Diese Phase wird nun verlängert, um Feinheiten zu klären.

Seit knapp sechs Monaten testet die Bayerische Oberlandbahn, zu der die Meridian-Züge gehören, W-LAN in ihren Zügen. Diese Testphase ist nun nochmals verlängert worden, um mit dem Multi-Provider-Anbieter weitere Feinheiten abstimmen zu können, wie Sprecher Christopher Raabe gegenüber Radio Charivari mitteilt.

Vor allem Funklöcher entlang der Strecken bereiten weiterhin Probleme, denn ohne Netz gibt es kein W-LAN an Bord, das von Fahrgästen bislang recht gut angenommen werde, wie Christopher Raabe laut Radio Charivari berichtet.

Zwei Drittel der Fahrgäste wünschen sich mobiles Internet

Die Bayerische Oberlandbahn hat im März diesen Jahres zwei ihrer Züge zu Testzwecken mit WLAN ausgestattet, die im gesamten Streckennetz des Meridian eingesetzt werden. Die innovativen Multiproviderlösungen der Anbieter GSP Sprachtechnologie GmbH und hotsplots GmbH sollen eine gute Netzabdeckung liefern. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft, die den Regional- und S-Bahn Verkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, finanziert die Ausstattung mit.

Laut einer Studie wünschen sich zwei Drittel der Fahrgäste, auch im Zug mobiles Internet zur Verfügung zu haben. Um diesem Wunsch gerecht zu werden, hat die Bayerische Oberlandbahn GmbH den Test mit zwei Zügen gestartet. Bahnunternehmen profitieren von solchen Angeboten. Immerhin drei Viertel halten solche Angebote für wichtig.

Weitere Informationen

"Mit dem kostenfreien Angebot von W-LAN an Bord zweier Meridianzüge können wir weitere Herzenswünsche vieler unserer Fahrgäste erfüllen. Ob unsere Kunden letztendlich auch mit der Umsetzung zufrieden sind, interessiert uns natürlich sehr. Daher bitten wir darum, dass der im Online-Portal hinterlegte Fragebogen ausgefüllt wird, dann können wir aufgrund der Bewertungen gegebenenfalls noch Verbesserungen vornehmen", erklärt der damalige Vorsitzende der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, Dr. Bernd Rosenbusch, im März. "Wir freuen uns über die Zusage der BEG zur Mitfinanzierung dieser Mehrleistung an Qualität und hoffen auf viel Feedback, um das Angebot noch stärker an die Wünsche unserer Fahrgäste anpassen zu können."

Online-Angebot nur in Deutschland verfügbar

Die Bayerische Oberlandbahn GmbH hat sich im Testbetrieb für zwei unterschiedliche Dienstleister entschieden, um während der Testphase zu analysieren, mit welchem Anbieter die Nutzer zufriedener sind. Informationsmaterial in den Zügen und Piktogramme außen an den Zügen weisen auf das Angebot hin, das von regulärem Surfen im Internet bis hin zu einer bunten Auswahl an offline verfügbaren Medien reicht. Das Online-Angebot ist nur innerhalb Deutschlands verfügbar. In Österreich können Fahrgäste dennoch die offline verfügbaren Unterhaltungsangebote nutzen.

Nach Abschluss der Testphase wird ausgewertet, welcher Anbieter besser auf die Gegebenheiten der Strecke reagieren und welches System die Erwartungen der Fahrgäste besser erfüllen konnte. Infolgedessen könnten dann weitere Züge der Meridianflotte mit dem entsprechenden W-LAN-System ausgestattet werden.

Kampagne "Ein Netz für Bahnpendler"

Wer mit dem Zug zwischen München und Salzburg unterwegs ist, braucht Geduld. Mobiles Internet gibt es entlang der Strecke nur selten. Selbst mit Telefonieren ist es schwierig.

Wir, die OVB24 GmbH mit ihren Nachrichtenportalen rosenheim24.de, chiemgau24.de, innsalzach24.de, BGLand24.de, wasserburg24.de und mangfall24.de, haben deshalb eine Kampagne gestartet. Wir wollen mit Unterstützung unserer Leser und gemeinsam mit Bahnbetreibern sowie Mobilfunkanbietern eine Lösung für die aktuelle Offline-Situation finden.

Aus diesem Grund haben wir auch die Facebook-Seite "Ein Netz für Bahnpendler" ins Leben gerufen. Auf dieser Facebook-Seite posten wir alle Artikel sowie aktuelle Entwicklungen zum Thema. Alle betroffenen Bahnpendler sind herzlich eingeladen, die Facebook-Seite zu liken!

ksl

Quelle: rosenheim24.de

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