Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Jugendliche feiern in fremder Wohnung wüste Party

+
Die Einrichtung war danach völlig verwüstet (Symbolfoto)

Straubing - Drei Jugendliche stahlen einem Mitschüler den Wohnungsschlüssel - und feierten bei ihm zuhause eine Party. Sie hinterließen nicht nur in den Räumen eine Schneise der Verwüstung.

Mit einem gestohlenen Schlüssel sind drei Jugendliche in Straubing in eine fremde Wohnung eingedrungen und haben dort mit Freunden eine ausgelassene Party gefeiert. Das 14 bis 16 Jahre alte Trio hatte nach Polizeiangaben vom Dienstag vor den Weihnachtsferien einem Mitschüler den Schlüssel gestohlen, weil die drei wussten, dass er mit seinen Eltern in den Urlaub fährt.

Nach der Abreise der Familie luden sie zehn Kumpels zu einer Party in die Wohnung. Dabei verwüsteten sie die Einrichtung und stahlen mehrere Wertgegenstände. Für den Erlös der Beute besorgten sich zwei der Jugendlichen eine Gaspistole. Mit dieser zerstörten sie dann mehrere Straßenlaternen. Nach wochenlangen Ermittlungen konnte die Polizei nun das Trio überführen.

lby

So eskalierten die zehn größten Facebook-Partys

Die größten Facebook-Partys

2000 Menschen "feierten" in München im Dezember 2011 das neue Alkoholverbot in der S-Bahn. 50 Wagen nahmen Schaden. Es ist nicht die erste eskalierte Facebook-Party. © dpa
Hamburg, 1000 Menschen, September 2011: Deutlich gesitteter als in München verlief das Saufgelage in der Hamburger U-Bahn. Bis auf wenige Sachbeschädigungen blieb es ruhig. © dpa
Hamburg-Bramfeld, 1600 Menschen, Juni 2011: Die Geburtstagsfeier der 16-jährigen Thessa eskalierte – sie hatte die Privatfeier versehentlich auf Facebook veröffentlicht. Ein kompletter Straßenzug wurde verwüstet – 50 000 Euro Sachschaden. © dpa
Wuppertal, 800 Menschen, Juni 2011: Als die Polizei das Alter der Partygäste kontrollierte, eskalierte die Feier: Flaschen und Feuerwerkskörper flogen. Bilanz: 16 Verletzte, drei Festnahmen. © dpa
München, 700 Menschen, Mai 2011: Eigentlich sollten nur 30 Freunde kommen, bei der Party im Englischen Garten wurden es mehr als das 20-fache. Wegen Ruhestörung machte die Polizei dem Treiben ein Ende. © Symbolfoto: dpa
Sylt, 4500 Menschen, ­Juni 2009: Sie kamen zur spontanen Riesen-Strandparty, feierten und tranken. Ein sternhagelvoller Randalierer musste festgenommen werden. © Symbolfoto: dpa
Heusweiler, 2000 Menschen, Juli 2011: Die Privatparty eines 16-Jährigen im Saarland wurde zum Massenauflauf. Größere Gruppen zogen randalierend durchs Wohngebiet. Folge: mehrere Festnahmen und ein Gesamtschaden von 50 000 Euro. © Symbolfoto: AP
Cuxhaven, 400 Menschen, September 2011: Ein falsch gesetztes Häkchen auf Facebook – und die Party einer Schülerin kulminierte – Sachbeschädigungen und eine Festnahme. © Symbolfoto: dpa
Lörrach, 500 Menschen, Juni 2011: Per Facebook wurde zur Freiluft-Techno-Party in Lörrach (Baden-Württemberg) aufgerufen. Die Gäste verhielten sich friedlich, beschallten aber die ganze Stadt. © Symbolfoto: dpa
Hohenbrunn, 300 Menschen, November 2010: Hanna (18) hatte eigentlich nur mit ein paar Freunden gerechnet und ließ die ungebetenen Gäste nicht ins Haus. Die versuchten daraufhin, die Tür einzudrücken. Die Polizei machte dem Spuk ein Ende. © Symbolfoto: dpa
Hasenloh (Nähe Hamburg), 3500 Zusagen, 0 Gäste, August 2011: Ausgerechnet die Facebook-kritische CDU lud über das soziale Netzwerk zum Sommerfest. Das fanden mehr als 3500 Nutzer so lustig, dass sie prompt zusagten. Der CDU war das nicht geheuer, sie sagte die Feier ab. © Symbolfoto: dpa

Kommentare