Fukushima: Mahnwachen in der Region

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Fukushima-Gedenken auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz.

Rosenheim/Prien - Rund ein Jahr nach Erdbeben und Tsunami in Japan haben rund 100 Menschen in Rosenheim und 50 in Prien an die darauf folgende Atomkatastrophe erinnert.

Steffen Storant vom Bund Naturschutz bei Radio Charivari:

O-Ton

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Fukushima: Japan gedenkt der Opfer

Auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim haben am Montagabend rund 100 Bürger an die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima erinnert. Auch ein Jahr nach dem Atomunfall sei es wichtig auf die Folgen aufmerksam zu machen und die Geschehnisse im Bewusstsein zu halten, so die Organisatoren vom „Bündnis für Energiewende“. Nach der Katastrophe habe sich in Deutschland zwar auf dem Papier einiges verändert, die Praxis sehe aber oft anders aus. Es sei unter anderem falsch die Photovoltaikbranche in Deutschland so abzuwürgen wie es derzeit geschehe.  So wurde auch eine "lokale Energiewende" gefordert.

Zu der Mahnwache hatte unter anderem Parteien, attac, der Bund Naturschutz und die infogruppe Rosenheim aufgerufen.

Radio Charivari/infogruppe Rosenheim

Mahnwache auch in Prien:

Etwa 50 Bürger aus Prien und seinen Nachbargemeinden ließen sich am Sonntagabend auch vom Dauerregen nicht davon abhalten, mit einer 30-minütigen Mahnwache auf dem Marktplatz an die Katastrophe in Japan zu erinnern, die mit einem Erdbeben genau ein Jahr zuvor begonnen hatte. Ein Tsunami hatte dann ganze Küstenregionen völlig zerstört. In der Folge kam es zur Havarie in den Meilern des Atomkraftwerks Fukushima. Bereits in den Wochen nach der Katastrophe hatte es regelmäßige Mahnwachen auf dem Priener Marktplatz gegeben.

Chiemgau-Zeitung

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Ein Jahr nach Erdbeben, Tsunami und Fukushima: Japan steht still

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Quelle: rosenheim24.de

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