Jagdpräsident: Wolf ja nicht abschießen!

Brannenburg - Unser Brannenburger Wolf gibt sich geheimnisvoll: Jetzt sollen die  bayerischen Jäger verstärkt nach ihm Ausschau halten.

Aktion: Geben Sie dem Wolf einen Namen!

Hinweise wie Trittsiegel, Losungen oder Beuteriss müssten an den Bayerischen Jagdverband oder ein Landratsamt gemeldet werden, sagte der bayerische Jagdpräsident Jürgen Vocke dem Münchner Merkur.

Ausdrücklich wies Vocke darauf hin, dass der Wolf „nicht dem Jagdrecht unterliegt“ und somit nicht geschossen werden dürfe. Der Wolf sei durch internationale Konventionen streng geschützt und habe zudem nach dem Bundesnaturschutzgesetz einen nationalen Schutzstatus.

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Erste Hinweise auf den Wolf hatte es wie berichtet Ende Dezember und in den folgenden vier Wochen gegeben, nachdem Berufsjäger totes Rotwild mit großen Wunden gefunden hatten. Durch Speichel-Analysen der Universität Lausanne wurde festgestellt, dass es sich um einen Wolf handelt.

Scheue Jäger

Wölfe - scheue Jäger

Durch Zusatzuntersuchungen soll geklärt werden, welches Geschlecht das Tier hat. Auch wird geprüft, ob es sich um dasselbe Tier handelt, das im Oktober in Imsterberg/Tirol Schafe gerissen hatte. Das Ergebnis soll in zwei Wochen vorliegen, sagte der bayerische Wildtier-Beauftragte Manfred Wölfl.

dw/merkur-online.de

Quelle: rosenheim24.de

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