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Tier offenbar in den Kopf geschossen

Besitzerin klagt an: Jäger soll ihre Hunde erschossen haben - „Da vorn kannst sie aufklauben“

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Eine Hundebesitzerin trauert um ihre beiden Vierbeiner. Diese sollen von einem Jäger erschossen worden sein. Die Hintergründe der Tat werden nun von der Polizei untersucht.

Königsbrunn - Der Tod von zwei Hunden im schwäbischen Königsbrunn hat die Polizei auf den Plan gerufen. Wie die Stadtzeitung unter Berufung auf den Tierschutzverein „Franz von Assisi Kissing“ berichtet, sollen die beiden Tiere unrechtmäßig erschossen worden sein. Die Besitzerin der Vierbeiner, die auf die Namen Leni und Maja hörten, beschuldigt einen Freund ihres Vermieters. Dieser sei Jäger.

Die Frau schildert den Vorfall so: Am Morgen des 10. Juli habe sie ihre Hunde frei herumlaufen lassen, als sie über den Hof zu ihrem Vater geeilt sei, um Frühstück für ihren Sohn zu beschaffen. Wenig später sei besagter Jäger vorgefahren und hätte ihr zugerufen: „Da vorn kannst du deine Hunde aufklauben, ich hab' sie gerade erschossen.“

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Hunde 150 Meter vom Haus entfernt gefunden

Mit ihrem Auto habe sie sich sofort auf die Suche begeben und die beiden Hunde etwa 150 Meter vom Haus entfernt aufgefunden. Leni habe „ein großes Loch im Körper“ gehabt und sei bereits tot gewesen. Maja dagegen lebte den Schilderungen der Frau zufolge noch. Doch als die Hundehalterin das Tier in die Arme nehmen wollte, sei der Jäger dazwischengegangen und habe Maja mit den Worten „Die lebt ja noch“ in den Kopf geschossen. Nach eigenen Angaben habe die Frau sich daraufhin erbrechen müssen und einen Nervenzusammenbruch erlitten.

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Die eingeschaltete Polizei will zunächst klären, ob es sich bei dem Mann tatsächlich um einen Jäger handelt. Zudem müsse erörtert werden, ob die Hunde gewildert hätten und wie die Grundstücksgrenzen verlaufen. Im Oktober hat der Prozess gegen den Jäger begonnen. Zuvor hatte er Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt.

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Artikelfoto: Symbolbild

mol

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