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Für 10.000 Dollar eingepfercht im Kofferraum

Entdeckt: Die Afghanen eng eingepfercht im Auto.
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Gefährliche Reise: Die Afghanen eng eingepfercht im Auto.

Irschenberg – Auf der A 8 hat die Polizei sechs Afghanen im Auto eines rumänischen Schleuser-Duos entdeckt. Das völlig überladene Auto fuhr mit Notreifen.

Am Dienstag, den 29. Januar, stoppten Rosenheimer Bundespolizisten die Fahrt eines Schleuser-Duos auf Höhe Irschenberg. Im Fahrzeug der beiden Rumänen befanden sich sechs afghanische Staatsangehörige –zwei von ihnen im Kofferraum. Das Fahrzeug war völlig überladen. Nach einer Panne hatten die Rumänen einen Notreifen aufziehen müssen um die Fahrt fortzusetzen.

Mit falschen Nummernschild unterwegs

Dienstagnacht fiel den Fahndern ein Auto mit polnischer Zulassung auf. Die Nummernschilder des Wagens waren für ein anderes Auto registriert. Damit nicht genug: Auf der Rücksitzbank saßen dichtgedrängt vier Afghanen, die keine Papiere bei sich hatten. Und im Kofferraum des Fahrzeugs fanden die Beamten zwei weitere Afghanen, ebenfalls ohne Dokumente.

Wie gefährlich die erhebliche Überladung des Fahrzeugs war, zeigte ein auf der Fahrt geplatzter Reifen. Die Bundespolizisten nahmen sowohl den rumänischen Fahrer als auch dessen Beifahrer wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern fest.

Ersten Erkenntnissen zu Folge hatten die Geschleusten jeweils rund 10.000 Dollar für ihre Reise nach Deutschland bezahlt. Die widersprüchlichen Angaben aller Beteiligten machen weitere Ermittlungen erforderlich. Beide Schleuser befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Das Jugendamt und die Anlaufstelle für Flüchtlinge haben sich der zum Teil minderjährigen Afghanen angenommen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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