Hätte eine Leitplanke den tödlichen Unfall auf der A8 verhindert?

Autobahndirektion möchte keine Spekulationen kommentieren

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Irschenberg - Nach dem tragischen Unfall mit drei Toten am vergangenen Sonntag auf der A8 reißen die Spekulationen nicht ab, ob eine Leitplanke das Unglück hätte verhindern können. Die Autobahndirektion Oberbayern Süd nimmt dazu Stellung.

Am vergangenen Sonntagnachmittag kam es auf der A8 in der Steigung des Irschenbergs in Fahrtrichtung Salzburg zu einem schweren Verkehrsunfall,bei dem drei Menschen ihr Leben verloren. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam ein mit vier Personen besetzter BMW aus Rosenheim aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Drei Personen tödlich auf der A8 verunglückt

Nun wurden Stimmen laut, die beklagen, dass es bei dem betroffenen Abschnitt keine Leitplanken gibt, die womöglich den tödlichen Ausgang des Unfalls hätten verhindern können. Zu diesen Spekulationen bezieht Karin Unkrig, Sprecherin der Autobahndirektion Oberbayern Süd, auf Nachfrage von rosenheim24.de Stellung:

"Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Ein tödlicher Ausgang ist immer tragisch mit Blick auf die Betroffenen und die Angehörigen. Gleichwohl ist es verfrüht, voreilig - vor Abschluss der Untersuchungen durch die Polizei -, Spekulationen über die Unfallursache und/oder allfällige mitbeteiligte Faktoren anzustellen. Insbesondere die Infrastruktur ist hier möglicherweise ein verfehlter Ansatzpunkt."

Weiter ergänzt sie: "Zum Thema Schutzplanken oder Leitplanken: Diese dienen im Wesentlichen dazu, das Abkommen eines Fahrzeugs von der (mehrspurigen) Fahrbahn zu verhindern und Bereiche außerhalb der Fahrbahn vor einem Fahrzeuganprall zu schützen. Für die Errichtung von Leitplanken existieren Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme."

Quelle: mangfall24.de

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