Blockaden und Schmierereien

Immer mehr politisch motivierte Ausschreitungen in Rosenheim

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Rosenheim - Mehr und mehr Aktivisten der linken, rechten und islamistischen Szene aus dem Raum Rosenheim sind im Visier der Verfassungsschützer. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2017 Halbjahr I hervor.

Zum G20-Gipfel reisten auch mehrere Mitglieder der "Infogruppe Rosenheim", wie das OVB berichtet. Einer der Teilnehmer sei sogar wegen Landfriedensbruchs festgenommen worden. Doch auch links motivierte Gewaltaktionen in der Region hätten zugenommen. So sei etwa die Fassade einer Gaststätte mit dem Schriftzug "Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Make racists afraid again" beschmiert worden, weil sich der Betreiber weigerte, eine AfD-Veranstaltung abzusagen.

Auch bei den Protesten in Köln waren Autonome aus der Region vor Ort. Im Vorfeld übten die Mitglieder im Rahmen eines sogenannten Blockadetrainings das Durchbrechen einer Polizeikette mit anschließender Sitzblockade. Das Verwaltungsgericht München hatte zuvor Meldeauflagen der Stadt Rosenheim, die die Anreise verhindern sollten, in einem Eilverfahren für unwirksam erklärt

3.000 Reichsbürger und Selbstverwalter zählten Verfassungsschützer im Juni in Bayern. Die bundesweite Struktur umfasse in Bayern regionale Heimatgemeinden, darunter seien auch Gemeinden im Chiemgau.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf OVB Online oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Infogruppe Rosenheim

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