Aktionstag der Autobahnpolizei am Irschenberg

„Rettungsgasse hilft Leben retten“

Irschenberg - Trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit stellen Einsatzkräfte leider immer wieder fest, dass die Rettungsgasse nicht gebildet wird. Für die Retter bedeutet das den Verlust wertvoller Minuten - Minuten, die über Leben und Tod entscheiden können.

Vor Beginn des Feiertagsverkehrs möchte die Autobahnpolizei Holzkirchen, unter anderem zuständig für die stark befahrene A8 von München bis zum Irschenberg, gemeinsam mit anderen Rettungs- und Hilfsdiensten wie Feuerwehr und Autobahnmeisterei auf diese Thematik hinweisen.

Die Autobahnpolizeistation (APS) Holzkirchen führt daher am Freitag, 15.12.2017 einen „Aktionstag Rettungsgasse“ durch. Am Vormittag informieren Kräfte der Autobahnpolizei Holzkirchen, der Feuerwehr Irschenberg und der Autobahnmeisterei Holzkirchen Verkehrsteilnehmer an der T+R Irschenberg und verteilen Informationsbroschüren. Aufgestellte Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Autobahnmeisterei veranschaulichen die nötigen Durchfahrtsbreiten.

Zusätzlich eingesetzte Streifen der Autobahnpolizei werden in den Tagen um den Aktionstag die Überwachung bei Staubildung fokussieren und erkannte Verstöße konsequent zu ahnden.

Die Autobahnpolizei möchte erneut an das richtige Verhalten erinnern:

  • Eine Rettungsgasse muss gebildet werden, sobald der Verkehr stockt - nicht erst, wenn der Verkehr komplett steht oder sich Einsatzfahrzeuge nähern.
  • Die Gasse wird immer zwischen dem äußerst linken Fahrstreifen und dem rechts daneben gebildet. Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren also so weit wie möglich nach links, alle anderen so weit wie möglich nach rechts.
  • Die Gasse muss so breit sein, dass auch große Feuerwehr- oder Bergungsfahrzeuge problemlos passieren können. Halten Sie Abstand zum Vordermann, um ausreichend Raum zum Rangieren zur Verfügung zu haben.
  • Vermeiden Sie Fahrstreifenwechsel und beobachten Sie aufmerksam das Verkehrsgeschehen, insbesondere im Rückspiegel!
  • Fahrer und Lkw, Bussen und anderen großen Fahrzeugen sollten wegen des höheren Platzbedarfs (insbesondere der Fahrzeugbreite) und der eingeschränkten Rangiermöglichkeiten auf dem rechten Fahrstreifen bleiben.

Wer auf einer Autobahn oder Außerortsstraße keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro rechnen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Peter Steffen

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