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Bei Kontrollen auf der A8

Verdächtig glasige Augen: Mann (20) aus Kreis Rosenheim glänzt als Wiederholungstäter

Am Montag (26. September) bemerkten Beamte der Autobahnpolizei Holzkirchen im Zuge einer Kontrolle bei einem 24-jährigen Mercedes Sprinter-Fahrer glasige Augen. Ein Urintest bestätigte den Verdacht - der Mann stand unter Drogeneinfluss. Am selben Tag ging den Beamten bei einer weiteren Kontrolle ein 20-jähriger Opel-Fahrer ins Netz, der ebenfalls Drogen konsumiert hatte. Beide Autofahrer erwartet nun eine Anzeige, sowie eine Überprüfung der Fahreignung durch die Führerscheinstelle.

Die Meldung im Wortlaut:

Holzkirchen / A8 - Durch die Autobahnpolizei in Holzkirchen konnten am Montag (26. September) bei allgemeinen Verkehrskontrollen gleich zwei junge Männer festgestellt werden, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln mit dem Auto unterwegs waren.

Gegen 10.30 Uhr wurde auf der A8 Richtung Salzburg ein Mercedes Sprinter angehalten, welcher augenscheinlich zu schwer beladen war. Bei der Kontrolle auf dem Gelände der Autobahnpolizei bemerkten die Beamten, dass der 24-jährige Handwerker einen sehr glasigen Blick hatte. Verschiedene Tests, wie die Lichtreaktion der Pupillen erhärteten den Verdacht, sodass ein Urintest durchgeführt wurde. Dieser bekräftigte die Vermutung der Beamten, dass der gebürtige Syrer aus dem Kreis Augsburg unter dem Einfluss von Drogen steht. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet, um den genauen Wert und die Art der konsumierten Betäubungsmittel festzustellen. Sollte die Blutuntersuchung den Anfangsverdacht bestätigen muss er mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt. Bei der Anzeigenaufnahme wurde weiter festgestellt, dass der Fahrzeugführer, sowie sein Beifahrer, ein 22-jähriger Syrer, polizeiliche Fahndungsnotierungen hatten. Diese Fahndungen konnten noch am selben Tag abgeklärt und den ausschreibenden Behörden übermittelt werden. Die zwei Handwerker konnten dann nach einem Fahrerwechsel und Umladung die Fahrt zu einer Baustelle am Chiemsee fortsetzen.

Gegen 21.30 Uhr wurde dann ein Opel auf der Tank- und Rastanlage Holzkirchen Süd angehalten. Der 20-jährige Fahrer aus dem Kreis Rosenheim reagierte gleich etwas ungehalten, da er der Meinung war, dass nur er ständig angehalten und kontrolliert wird. Auch hier fiel den Beamten ein glasiger Blick auf. Bei der Frage nach dem Kontakt mit Drogen erwiderte der Handwerks-Azubi, dass ein Konsum lange her sei. Die Reaktion seiner Pupillen sprach jedoch dagegen. Auch hier wurde wieder ein Urintest durchgeführt, der ganz klar den Verdacht bestätigte. Bei der Anordnung der Blutentnahme meinte der junge Mann, dass „Wir“ das ja schon hätten; er wurde eine Woche zuvor im Stadtgebiet Rosenheim angehalten und auch dort steht er im Verdacht unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Es musste ihm erklärt werden, dass zwei Fahrten auch zwei Taten sind, die jeweils nach vorgeschriebenen Richtlinien zur Beweiserhebung zu bearbeiten sind und natürlich die Konzentration von Betäubungsmitteln im Blut zur Tatzeit ermittelt werden muss. Sollte sich hier in beiden unabhängigen Fahrten der Verdacht bestätigen, wird im zweiten Fall das Bußgeld verdoppelt und ein Fahrverbot von 3 Monaten kommt hinzu.

In beiden Fällen erfolgt unabhängig von der Anzeigenerstattung seitens hiesiger Dienststelle ein Bericht an die Führerscheinstelle, da zu überprüfen ist inwieweit eine geistige Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen gegeben ist.

Pressemitteilung Autobahnpolizei Holzkirchen

Rubriklistenbild: © pa

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