Herbst- und Winterzeit: Schutz vor Einbrechern

„Einbrecher kommen nachts .“ - ein Irrtum, der es Gaunern leichter macht, auch schon in der vorabendlichen Dämmerungszeit ihr Unwesen zu treiben. Mit richtigen Sicherungstechniken kann so manche böse Überraschung vermieden werden.

Die früher einbrechende Dunkelheit in Herbst und Winter bietet Einbrechern einen gewissen Schutz vor Entdeckung, während die Hausbewohner noch unterwegs sind. Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwer wiegende psychische Folgen, die nach dem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über 1367 Einbrüche wurden im Jahr 2008 nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen verhindert. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert. Viele unterschätzen den Wert ihres Besitzes und denken, ihr Haus oder ihre Wohnung wäre für Einbrecher uninteressant. Einbrecher hoffen jedoch immer auf lohnende Beute. Sie nützen günstige Gelegenheiten wie schlecht gesicherte Türen, Fenster oder Terrassentüren rigoros aus. Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete „Profis“ sind. Meist handelt es sich vielmehr um Gelegenheitstäter, die nicht mehr als einen Schraubendreher brauchen, um in ein Gebäude einzudringen.

Bereits durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen lassen sich diese Täter von ihren Absichten abhalten, da dies für sie eine längere „Arbeitszeit“ bedeutet. Und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko. Die Spezialisten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen stehen beim Einbau von Schutzmaßnahmen im Haus mit Rat und Tat zur Seite.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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